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Letzte Aktualisierung: 12.08.2022

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Bad Sodens Ferienspiele 2022 gestartet

Drei Wochen volles Programm mit Spiel und Spaß

von Adolf Albus

(26.07.2022) Das Ende des Schuljahres ist für viele Kinder in Bad Soden am Taunus gleichbedeutend mit dem Beginn der Ferienspiele.

Seit heute wartet auf die 200 Mädchen und Jungen wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Überraschungen und Glanzlichtern. Heute Morgen wurden die diesjährigen Ferienspiele in der Hasselgrundhalle offiziell eröffnet. Das bekannte „Hallo, hallo“ hallte durch die Halle und zeigte an, jetzt kann es losgehen.

Rund 200 Bad Sodener Kinder kamen ganz aufgeregt zusammen und fanden ihre Gruppen und Betreuer, mit denen sie die Ferienspiele zusammen erleben werden. „Wir sind gut vorbereitet, um den Kindern wieder eine fröhliche und unbeschwerte Ferienzeit zu bieten“, sagte Chef-Organisator Michael Reitinger, für den heute seine 21. Ferienspiele starteten, „Hinter den Verantwortlichen bei der Stadt Bad Soden am Taunus liegt schon eine monatelange Vorbereitungszeit. Schließlich müssen pünktlich zum Beginn der dreiwöchigen Ferienfreizeit alle Unternehmungen perfekt geplant und vorbereitet sein. Auch für die Verpflegung ist dann natürlich schon gesorgt: eine LKW-Ladung an Lebensmitteln und Getränken ist in den Kühlräumen und -schränken als Proviant eingelagert.

Wie immer sind die Ferienspielkinder in zwei Altersgruppen eingeteilt, die Gruppe A mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 4  und die Gruppe B mit den Heranwachsenden der Klassen 5 bis 7. In jeder Gruppe sind vier Tagesausflüge vorgesehen. So fahren die Jüngeren unter anderem in den Holiday-Park nach Hassloch in der Pfalz und auf die Älteren wartet der wacklige Gang über die 360 Meter lange Geierlay-Hängeseilbrücke im Hunsrück. In Bad Soden selbst ist das FreiBadSoden mit seinen unbegrenzten Spiel- und Sportmöglichkeiten immer wieder Anlaufpunkt der beiden Gruppen. Außerdem stehen Ausflüge zum Freizeitpark Lochmühle, Frankfurter Kommunikationsmuseum, dem Trampolinpark sowie eine Draisinenfahrt auf dem bunten Ferienspielprogramm.

 

Weniger Kurse – viele Nichtschwimmer

Die städtischen Ferienspiel Organisatoren sind froh, dass das Wegfallen vieler Corona-bedingten Beschränkungen den Ablauf der Sommerfreizeit erleichtert. Allerdings befinden sich unter den Kindern mit 32 Nichtschwimmern so viele wie nie zuvor; ebenfalls eine Folge ausgefallener Schwimmkurse in der Corona-Zeit.

 

13 Kinder aus der Ukraine

Eine Herausforderung ist zudem noch hinzugekommen: Unter den teilnehmenden Kindern sind auch 13 Mädchen und Jungen aus der Ukraine, die in die beiden Gruppen integriert werden. Um die Verständigung mit ihnen zu ermöglichen, werden die 20 Betreuer und zehn Helfer von den beiden 16-jährigen ukrainischen Jugendlichen Anton und Alesia mit ihren Übersetzungsdiensten unterstützt. Ebenso wird die gebürtige Ukrainerin Irina Grygorenko – Mitarbeiterin im städtischen Sozialamt – den Organisatoren zu Beginn der Ferienspiele zur Seite stehen.