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Letzte Aktualisierung: 21.11.2019

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Bürgermeister Becker legt konsolidierten Gesamtabschluss 2018 vor

Stark verbessertes Konzernjahresergebnis

von Ilse Romahn

(01.11.2019) Bürgermeister und Stadtkämmerer Uwe Becker hat am Donnerstag, 31. Oktober, während der Bilanzpressekonferenz den konsolidierten Gesamtabschluss 2018 der Stadt Frankfurt am Main vorgestellt.

Dieser ermöglicht die Sicht auf die gesamtstädtische Vermögens-, Ergebnis- und Finanzlage einschließlich der städtischen Gesellschaften und Sondervermögen.

„Die dynamische Entwicklung vor dem Hintergrund zunehmend komplexerer Rahmenbedingungen kennzeichnet weiterhin die Situation unserer Stadt“, erläuterte der Bürgermeister. Neben der rasanten Bevölkerungsentwicklung und den steigenden Anforderungen an Mobilität und Wohnraum sei es auch die umwelt- und klimagerechte Stadtentwicklung, die die Stadt Frankfurt vor besondere Herausforderungen stelle, sagte Becker.

Diese Dynamik bestätigt auch der konsolidierte Gesamtabschluss 2018. Das Anlagevermögen wächst weiter an auf einen Rekordwert von 22,8 Mrd. Euro. Maßgebliche Zugänge im Sachanlagevermögen sind in den Bereichen Wohnbau, Kindertagesstätten, Schulen, Verkehr, Wirtschaftsförderung sowie Kultur und Stadtentwicklung zu verzeichnen. Exponierte Projekte wie die Stadtbahn in das Europaviertel, die S-Bahn-Anbindung Gateway Gardens, das Dom-Römer-Areal, das Jüdische Museum und der Klinikbau in Höchst sind fertiggestellt oder schreiten in ihrer Umsetzung weiter fort.

Besonders erfreut zeigte sich der Bürgermeister über die wesentliche Verbesserung des Konzernjahresergebnisses. Nach dem Verlust im Vorjahr von 32,8 Millionen Euro konnte für 2018 wieder ein Konzernjahresüberschuss von 188,4 Millionen. Euro ausgewiesen werden. Neben der deutlichen Ergebnisverbesserung in der Kernverwaltung sind insbesondere die Überschüsse in den Teilkonzernen hervorzuheben.

So tragen die Teilkonzerne ABG mit einem Jahresüberschuss von 112,7 Millionen Euro, Stadtwerke mit 66,8 Millionen Euro, Messe mit 50,3 Millionen Euro und FES mit 17,0 Millionen Euro sowie der Eigenbetrieb Stadtentwässerung mit 11,9 Millionen Euro zum positiven Ergebnis bei.

„Die Konzernjahresüberschüsse der vergangenen Jahre haben zur Stärkung des Eigenkapitals geführt und sind die Basis für die solide Finanzierung der Investitionen in die Zukunft unserer Stadt“, stellte Bürgermeister Becker die Bedeutung des positiven Wirtschaftens der Kernverwaltung gemeinsam mit ihren Partnern heraus. (ffm)