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Letzte Aktualisierung: 24.01.2020

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Bürgermeister Becker empfängt stellvertretende Kommandeurin der US-Army Europe

Militärübung und Stärkung der Beziehungen Themen des Gesprächs

von Ilse Romahn

(13.01.2020) Bürgermeister Uwe Becker hat am Freitag, 10. Januar, die stellvertretende Kommandeurin der US-Army Europe, Brigadegeneralin Ellen Clark, im Römer empfangen und mit ihr über die Stärkung der Beziehungen Frankfurts zu den Vereinigten Staaten von Amerika gesprochen.

Bürgermeister Uwe Becker mit Brigadegeneralin Ellen Clark
Foto: Stadt Frankfurt
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Dabei ging es um die im Frühjahr stattfindende Militärübung „Defender Europe“ und den Ausbau der Begegnungen zwischen der Stadt und den in der Region stationierten US-amerikanischen Soldaten.

„Frankfurt war mit der US Luftwaffenbasis und den in der Stadt stationierten Soldatinnen und Soldaten des V. US Corps einst auch militärisch ‚Gateway to Europe‘ und für viele der in unserem Land eingesetzten US-Amerikanerinnen und -Amerikaner damit oftmals erster Anlaufpunkt in Deutschland. Nach dem Ende des Kalten Krieges und der Neuausrichtung der amerikanischen Militärpräsenz hat sich die Rolle unserer Stadt gewandelt; doch wir sind stolz darauf, mit dem Generalkonsulat der Vereinigten Staaten die größte Auslandsvertretung der USA in unserer Stadt zu haben. Gleichzeitig liegt mit dem Hauptquartier der US-Army Europe in Wiesbaden ein weiterer strategisch wichtiger Anker unserer Partnerschaft mit den USA in unserer Region und daraus resultiert auch weiterhin eine wichtige Rolle Frankfurts in den bilateralen Beziehungen“, sagte Bürgermeister Becker.

„Die Vereinigten Staaten von Amerika und gerade auch deren Streitkräfte waren und sind für uns Garant für Frieden und Sicherheit in Europa. Soldatinnen und Soldaten der USA stehen auch heute mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben für den Schutz auch unserer Freiheit ein und daher ist ein solcher Besuch der stellvertretenden kommandierenden Generalin Ellen Clark auch eine gute Gelegenheit, dafür einmal Danke zu sagen“, betonte Becker.

Gleichzeitig sprachen Bürgermeister Becker und Brigadegeneralin Clark über die im Februar anstehende Militärübung „Defender Europe“. Bei diesem größten Manöver der zurückliegenden Jahrzehnte werden rund 20.000 Soldatinnen und Soldaten aus ihrer Heimat nach Europa verlegt, um an verschiedenen Übungen auf dem Kontinent teilzunehmen, um gemeinsam mit ihren Europäischen Partnern für den Erhalt des Friedens in Europa zu trainieren.

„Wenn die Menschen in unserem Land also in den kommenden Wochen verstärkt die Präsenz US-Amerikanischer Streitkräfte wahrnehmen, dann können sie dies mit dem guten Gefühl tun, dass unsere Verbündeten hier auch gemeinsam mit unserer Bundeswehr und anderen europäischen Ländern für die Sicherung unserer freiheitlichen Demokratien in Europa trainieren. In Frankfurt selbst wird man davon jedoch wahrscheinlich kaum etwas mitbekommen, denn neben wenigen Konvois auf den Autobahnen werden die meisten Transporte im Norden und Süden Deutschlands zu sehen sein“, sagte der Bürgermeister.

Becker und Clark unterstrichen zudem ihr Interesse an einem noch stärkeren Miteinander der Stadt und der US-Army Europe. „Wir möchten gemeinsam die Begegnung der Soldatinnen und Soldaten mit ihrem Umfeld in der Region FrankfurtRheinMain stärken, denn für einige der in Wiesbaden stationierten US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner findet das gesellschaftliche Leben ihres zeitlich begrenzten Einsatzes in Deutschland oftmals sehr stark nur auf dem eigenen Militärgelände statt. Hier wollen wir gemeinsame Anstrengungen unternehmen, um Begegnungen zwischen den Menschen in unserer Region und den hier eingesetzten Soldatinnen und Soldaten noch weiter zu fördern“, betonte Bürgermeister Becker. (ffm)