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Letzte Aktualisierung: 05.08.2020

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Aventis Foundation unterstützt Notfallversorgung am Klinikum F-Höchst in Corona-Zeiten

von Ilse Romahn

(27.07.2020) Gerade in Corona-Zeiten unterstützt die Aventis Foundation die Notfallversorgung am Klinikum Frankfurt Höchst. Von der jüngsten Spende konnte der Förderkreis ein Gerät für das Atemwegsmanagement anschaffen, das insbesondere in Notfallsituationen nicht nur für mehr Sicherheit beim Patienten, sondern auch beim medizinischen Personal selbst sorgt.

Mit dem aus der Spende angeschafften Videolaryngoskop inkl. Kamera ist der Abstand des Untersuchenden zum Atemweg des Patienten größer als bei der konventionellen Methode. Das sorgt nicht nur für mehr Sicherheit beim Patienten, sondern auch beim medizinischen Personal selbst. Dr. med. Peter-Friedrich Petersen (1.v.l.), Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, präsentiert das handliche Videolaryngoskop gemeinsam mit Prof. Dr. med. Daniel Chappell, Chefarzt der Anästhesiologie und Intensivmedizin (3.v.l.), den Förderern Joachim Schwind von der Aventis Foundation (4.v.l.) und Uwe Serke, Vorsitzender des Förderkreises des Klinikums Frankfurt Höchst.
Foto: Klinikum Frankfurt-Höchst
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„Die Intubation gehört aufgrund der Aerosolbildung, aber auch aufgrund des eingeschränkten Atemweges zu den Hochrisikoprozeduren für Personal und Patient gerade bei Covid-19“, unterstreicht Prof. Dr. med. Daniel Chappell, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie. Mit dem aus der Spende angeschafften Videolaryngoskop inkl. Kamera ist der Abstand des Untersuchenden zum Atemweg des Patienten größer als bei der konventionellen Methode. Ein um 30 Grad vergrößertes Blickfeld erleichtert die Notfall-Intubation zudem wesentlich. Aufgrund der Entwicklung batteriebetriebener Systeme ist auch eine mobile Anwendung möglich. „Für eine verbesserte Notfallversorgung im Schockraum und OP – insbesondere bei einem Massenanfall von verletzten Erwachsenen und Kindern – unterstützen wir aktuell die Anschaffung gerade dieser Geräte“, unterstreicht Uwe Serke, Vorsitzender des Förderkreises. Er dankte gemeinsam mit Prof. Dr. med. Daniel Chappell und Dr. med. Peter-Friedrich Petersen, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, Joachim Schwind von der Aventis Foundation für diese erneute Unterstützung. Die Kosten für ein solches Gerät liegen bei etwa 5.000 Euro.