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Letzte Aktualisierung: 15.10.2021

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Ausstellungseröffnung „Geschichte schöpfen – Quellen aus einem Brunnen“

von Ilse Romahn

(05.10.2021) Bei der Untersuchung eines alten Brunnens auf dem Gelände des UNESCO Weltkulturerbes Lorsch kamen vor einigen Jahren mittelalterliche Architektur- und Skulpturfragmente zum Vorschein. Das Staunen über diese Funde war groß.

Nach gründlicher Dokumentation, Restaurierung und wissenschaftlicher Einordnung sind sie nun erstmals öffentlich zu sehen in der Ausstellung „Geschichte schöpfen – Quellen aus einem Brunnen“ der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (SG), dem Höhepunkt des Jubiläumsprogramms zu 30 Jahren UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch. Zur Eröffnung spricht Staatssekretärin Ayse Asar ein Grußwort am Dienstag, 5. Oktober, 17 Uhr im UNESCO Welterbe Kloster Lorsch, Schaudepot Zehntscheune, Nibelungenstraße 32, 64653 Lorsch. 

„Die Präsentation im Schaudepot Zehntscheune spiegelt die Qualität und den Auftrag einer Welterbestätte wieder. Dies ist ein authentischer Ort der Geschichte, an dem Menschen dank beispielhafter Vermittlungsinitiativen von Neugierigen zu Wissenden werden“, erklärt Staatssekretärin Ayse Asar. „Kloster Lorsch hat uns immer wieder mit Aufsehen erregenden Ausstellungen begeistert, darunter die anthropologische Schau ,Begraben und Vergessen. Knochen erzählen Geschichte‘ zu menschlichen Überresten. Stets werden der Vergangenheit neue wichtige Erkenntnisse entlockt und verständlich für das Publikum aufbereitet.“

Die Ausstellung bleibt zunächst bis zum 28. November 2021 geöffnet. In der Winterpause der Zehntscheune finden Führungen nach vorheriger Anmeldungen statt. Vom 1. März bis 30. Oktober 2022 ist die Schau dann wieder uneingeschränkt zugänglich. 2022 erscheint zu „Geschichte schöpfen – Quellen aus einem Brunnen“ eine umfangreiche Publikation im Verlag Schnell & Steiner.