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Letzte Aktualisierung: 06.12.2022

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Augen auf! Tipps und Tricks gegen Schlupflider

von Ilse Romahn

(23.11.2022) Ob die Schauspielerinnen Jennifer Lawrence und Emma Stone oder Topmodel Claudia Schiffer – diese Promi-Damen teilen eine Gemeinsamkeit mit vielen anderen Frauen: Ein Hautüberschuss verdeckt bei geöffnetem Auge ihre Oberlider − sie haben Schlupflider.

„Oftmals wirken die Augen durch den Hautüberschuss schwer und müde. Das stört viele Betroffene nicht nur ästhetisch, sondern kann in schwereren Fällen einen Teil des Sichtfeldes beeinträchtigen. Wenn diese Einschränkung sehr ausgeprägt ist, übernehmen Krankenkassen sogar die Kosten einer Lidkorrektur“, erklärt Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, plastischer und ästhetischer Chirurg und Leiter der Praxisklinik in den Seearkaden Starnberg.

Kaschieren mit optischen Tricks
Während einige Menschen schon mit Schlupflidern geboren werden, entwickeln sie sich bei anderen erst mit voranschreitendem Alter. Ab Mitte 30 lässt die Spannkraft der Haut sichtbar nach und ein müder Blick macht sich infolgedessen bei vielen Frauen und Männern bemerkbar. Wer seine Haut gut vor Sonne schützt, viel Wasser trinkt, nicht raucht und sich gesund ernährt, kann die Entstehung von Schlupflidern zumindest verzögern. Schminktricks helfen darüber hinaus dabei, das Auge etwas wacher erscheinen zu lassen. Dafür auf dem Augenlid eine helle Farbe auftragen und in sowie über der Lidfalte eine dunklere Farbe. Dieser optische Trick sorgt dafür, dass das Auge offener wirkt, behebt allerdings nicht das Schlupflid an sich. „Auch Massagen oder Cremes können kurzfristig einen positiven Effekt haben. Langfristig hilft allerdings nur eine Lidstraffung, bei der das unerwünschte Gewebe entfernt wird“, weiß Dr. von Finckenstein.

Kleiner Eingriff – große Wirkung
Wer sich einen offeneren und wacheren Blick wünscht, kann auf eine sogenannte Blepharoplastik zurückgreifen. Bei dieser Lidstraffung wird die überschüssige Haut am Oberlid entfernt, wobei die Narbe in der Lidfalte später so gut wie unsichtbar ist. Je nach Ausgangssituation und Patientenwunsch können gleichzeitig auch die Unterlider gestrafft und geschwollene Tränensäcke entfernt werden. „Der Eingriff an den Oberlidern dauert etwa 45 Minuten und findet üblicherweise unter örtlicher Betäubung statt, auf Wunsch auch im Dämmerschlaf. Direkt nach der Behandlung entsteht eine Schwellung, die das Sichtfeld einschränkt, Patienten können jedoch trotzdem noch gut sehen“, weiß Dr. von Finckenstein. Nach einer Woche können Patienten vorsichtig Make-up auftragen und nach 10 bis 14 Tagen sind sie wieder gesellschaftsfähig. Bis dahin sollten sie auf Kontaktlinsen verzichten und sich schonen. Da nur an der Oberfläche des Lides Haut entfernt wird, ist der Eingriff grundsätzlich kaum belastend für den Körper. „Bei Patientenbefragungen schneidet die Oberlidkorrektur sehr gut ab. Sechs Monate nach dem Eingriff geben beispielsweise 100 Prozent unserer Patienten an, mit dem Ergebnis zufrieden oder sehr zufrieden zu sein“, erklärt Dr. von Finckenstein abschließend.

Weitere Informationen unter www.finckenstein.de