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Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

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Auftakt zur Woche der Meinungsfreiheit: Diskussionsabend im Literaturhaus Frankfurt

von Ilse Romahn

(03.05.2024) Am Freitag, 3. Mai, startet zum vierten Mal seit 2021 die Woche der Meinungsfreiheit. Zum Auftakt der Woche der Meinungsfreiheit findet im Literaturhaus Frankfurt der Diskussionsabend „Freies Wort – freies Europa?“ statt – eine Kooperation zwischen dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und dem S. Fischer Verlag sowie der Koordinierungsstelle EU-Angelegenheiten des Dezernats für Bürger, Digitales und Internationales.

Die Veranstaltung ist Teil der Initiative „Wissen Erinnern Fragen“ des S. Fischer Verlags. Stadträtin Eileen O’Sullivan wird bei der Veranstaltung ein Grußwort halten.

„In vielen europäischen Ländern ist zu beobachten, dass populistische und autokratische Strömungen an Zulauf gewinnen. Dabei ist die Einschränkung des freien Wortes oftmals ein erstes Symptom für die Destabilisierung einer Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass wir uns in der Woche der Meinungsfreiheit intensiv darüber austauschen, wie wir frühzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen können, um die Demokratie zu schützen“, sagt Stadträtin O’Sullivan.

An dem Diskussionsabends diskutieren der Historiker Jan-Pieter Barbian, der Schriftsteller György Dalos und die Journalistin und Autorin Petra Reski vor dem Publikum über die Frage, was für die Zukunft der Demokratie in Europa gegenwärtig entscheidend ist, welche Rolle das geschriebene Wort dafür spielt und wie alle Akteurinnen und Akteure des Buchhandels dazu beitragen können. Die Moderation übernimmt die Journalistin Shelly Kupferberg.

Weitere Infos unter finden sich auf der Website unter literaturhaus-frankfurt.de.

Über die Woche der Meinungsfreiheit
Ein Bündnis von mehr als 70 Partnern vereint sich zur „Woche der Meinungsfreiheit“, die bereits zum vierten Mal von Freitag, 3. Mai, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, bis Freitag, 10. Mai, dem Jahrestag der Bücherverbrennung, stattfindet. Die „Woche der Meinungsfreiheit“ hat sich als wesentlicher Bestandteil der gesellschaftspolitischen Diskussion in Deutschland etabliert und betont die Bedeutung freier Meinungsäußerung und lebhafter Debatten für eine demokratische Gesellschaft. Das Programm umfasst mehr als 80 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet. Initiator dieser Aktionswoche ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit der neu gegründeten Stiftung Freedom of Expression und der Frankfurter Agenturallianz. Kooperationspartner der Woche der Meinungsfreiheit 2024 ist die Stiftung Orte der Demokratiegeschichte. Mehr Informationen finden sich unter woche-der-meinungsfreiheit.de. (ffm)