Kultur

Auf in die Eisfabrik

Ausstellung „Greenland Hotel“ in Offenbach/Prominente Eröffnung durch Bestsellerautorin und Umweltschützerin Dr. Ina Knobloch

Die Eisfabrik in Offenbach, Kulturpreisträgerin 2024 der Stadt, lädt im Rahmen der KUNSTANSICHTEN 2026 zur feierlichen Eröffnung der neuen Gruppenausstellung „Greenland Hotel“ ein. Vom 29. Mai bis 6. Juli präsentieren vier Kunstschaffende ihre Werke, die das Thema Natur als verbindendes Element aufgreifen. Ein besonderes Highlight des Grand Openings am Freitag, den 29. Mai um 19:30 Uhr, ist die Laudatio der namhaften Frankfurter Filmemacherin, Bestsellerautorin und promovierten Biologin Dr. Ina Knobloch.

René Spalak, Anna Kirchner, Renate Kos und Dr. Ina Knobloch
René Spalak, Anna Kirchner, Renate Kos und Dr. Ina Knobloch
Foto: Privat
Renate Kos mit den Malereien flying Circus
Renate Kos mit den Malereien flying Circus
Foto: René Spalak
Dr. Ina Knobloch (links) mit Anna Kirchner
Dr. Ina Knobloch (links) mit Anna Kirchner
Foto: René Spalak

 Das Wichtigste in Kürze:

  • Wer: Vier Kunstschaffende (Anna Kirchner, Renata Kos, René Spalek, Georgia Wilhelm) unter der feierlichen Würdigung von Laudatorin Dr. Ina Knobloch
  • Was: Kunstausstellung „Greenland Hotel“ mit Malerei, Fotografie, Collage und Mixed-Media
  • Wann: Vernissage am Freitag, 29. Mai 2026 (19:30 Uhr). Ausstellung bis 6. Juli
  • Wo: EISFABRIK, Geleitsstraße 24, 63065 Offenbach
  • Warum: Wissenschaft, Umweltschutz und Kunst begegnen sich im Dialog über die Verletzlichkeit unserer Natur.

Hochkarätige Laudatio: Dr. Ina Knobloch verbindet Wissenschaft, Film und Naturschutz

Mit Dr. Ina Knobloch konnte die Eisfabrik eine profilierte Medienmanagerin und profilierte Stimme des globalen Umweltschutzes für die Einführung gewinnen. Die in Frankfurt am Main ansässige promovierte Biologin blickt auf über 30 Jahre fundierte Erfahrung im internationalen Wissenschaftsjournalismus zurück. Als preisgekrönte Regisseurin und Bestsellerautorin realisierte sie hochwertige Dokumentarfilme und Buchpublikationen unter anderem für die ARD und das ZDF.

Neben ihrer filmischen Karriere ist Dr. Knobloch eine weltweit anerkannte Verfechterin von Nachhaltigkeit. Ihr tief verwurzeltes Engagement für den Erhalt globaler Lebensräume zeigt sich in ihren Schutzprojekten in Costa Rica, wo sie die Tropenschutzorganisation Tropicaverde gründete. Dieses Engagement überträgt sie direkt auf ihre medienpolitische Arbeit für eine nachhaltige, ethische Zukunft der Filmbranche. Ihre Expertise schlägt eine ideale Brücke zu den ausgestellten Werken, die sich intensiv mit dem Zustand und der Sehnsucht nach einer ungetrübten Natur auseinandersetzen.

Vier künstlerische Positionen im Dialog

Die Ausstellung zeigt im komponierten Zusammenspiel, wie Kunst und Natur als Heimat verschmelzen:

  • Anna Kirchner („Landshapes“): Ihre farbintensiven Luftbildfotografien aus der Vogelperspektive eröffnen abstrakte Sichtweisen auf Landschaften und das zentrale Element Wasser.
  • Renata Kos („Flying Circus“): In ihren vielschichtigen Collagen führt sie Tier-, Pflanzen- und Landschaftswelten zu rhythmischen Sehnsuchtsorten zusammen.
  • René Spalek („pure reflexions“): Seine Fotografien fangen die faszinierenden Überlagerungen, Lichtspiele und vibrierenden Formen von Wasseroberflächen ein.
  • Georgia Wilhelm („Watch them grow“): Ihre Malerei bewegt sich zwischen pastosem Pinselstrich und Fotorealismus. Sie zeigt den Wald als energetisches System, dessen Verletzlichkeit immer greifbarer wird.

Rahmenprogramm:

Ein weiteres Highlight ist der anschließende Vortrag „Ein Teil von ihr“ am Sonntag, den 31. Mai, um 16 Uhr. Referentin Ulla Schuch von der Deutschen Gartenakademie (Frankfurt) spricht hierbei über Zugehörigkeit und die Natur als Heimat.

Informationen für Besucher:

Ausstellungszeitraum: 29.5. – 6.7.

Vernissage & Laudatio: Freitag, 29. Mai, 20 um 19:30 Uhr 
Check-In-Zeiten (Auszug): Sa. 30.5. & So. 31.5. von 14–20 Uhr | Di. 2.6. von 17–21 Uhr

Über die Eisfabrik:

Die EISFABRIK in Offenbach ist ein lebendiger Kulturort und wurde als Kulturpreisträgerin 2024 der Stadt ausgezeichnet. Sie bietet Raum für zeitgenössische Kunst und kreative Begegnungen.