Auf dem Weg zur digitalen Schule in Coronazeiten
Foto: Westermann Gruppe
Der Unterricht in Zeiten von Corona und insbesondere im Lockdown stellt Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern vor große Herausforderungen. Doch wie genau kann digital unterstütztes Lernen von zu Hause aus gemeistert werden?
Stefan Wischnewski, Schulberater der Westermann Gruppe in Frankfurt am Main, im Hochtaunuskreis und Main-Taunus-Kreis, hat nützliche Onlinetools und interaktive Unterrichtsmaterialien bei einer digitalen Veranstaltung des Netzwerks SCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus vorgestellt. Rund 60 Lehrkräfte nahmen an dem virtuellen Format teil, um mehr über digitale Plattformen und Lehrwerke zu erfahren.
„Die Westermann Gruppe setzt schon länger auf umfangreiche E-Learning-Angebote. Wir bieten digitale Lehr- und Lernmedien für die Grundschule, den Sekundarbereich und die Berufsausbildung“, sagte Wischnewski. Im Rahmen der wachsenden Digitalisierung hat die Verlagsgruppe vielfältige Zusatzangebote und digitale Werkzeuge für den Unterricht realisiert. So erkennt etwa eine eigens entwickelte App über den Seitenscan via Smartphone oder Tablet die Schulbuchseite und ruft zusätzliche Lerninhalte auf.
Das digitale Unterrichtssystem BiBoxstellt tausende gedruckte Schulbücher komplett in digitaler Form zur Verfügung. „Zum digitalen Schulbuch gibt es viele Zusatzmaterialien wie editierbare Arbeitsblätter, didaktisch methodische Hinweise, Audios und Videos. Lehrkräfte können Texte markieren und bearbeiten. Auch eigene Materialien können eingebunden oder unkompliziert mit Inhalten aus der BiBoxangereichert werden“, erläuterte der Schulberater und führte die Möglichkeiten an seinem Bildschirm vor.
Darüber hinaus helfen digitale Lernmanager den Schülerinnen und Schülern ihre Hausaufgaben selbstständig zu organisieren. Zudem können über ein Online-Diagnoseportal die Lernstände der Schülerinnen und Schüler anhand von Tests festgestellt werden. Anschließend erhalten die Lehrkräfte durch das Onlinetool automatisch Fördermaterialien, die genau auf die individuellen Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitten sind.
Gerhard Glas, Sprecher von SCHULEWIRTSCHAFT Rhein-Main-Taunus und Lehrer an der Wöhlerschule in Frankfurt, resümierte: „Die Kolleginnen und Kollegen waren sehr erfreut über die Impulse von Stefan Wischnewski. Sie haben einige neue Methoden kennengelernt und so hilfreiche Anregungen für die Gestaltung des Schulunterrichts in diesen schwierigen Zeiten bekommen.“
www.schule-wirtschaft-rhein-main-taunus.de
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