Auch 2018 mehr als 13.000 Geburtsbeurkundungen in Frankfurt
Der prozentuale Anteil des männlichen Nachwuchses überwiegt dabei mit 52 Prozent. Nach wie vor hat sich im vergangenen Jahr eine Großzahl von Müttern aus dem Umland (32 Prozent) dazu entschieden, den Nachwuchs in einem der großen Kranken- oder Geburtshäuser unserer Stadt zur Welt zu bringen.
Die Anmeldungen zur Eheschließung bewegen sich weiter im oberen Bereich. 4011 Anmeldungen 2017 stehen 4191 Anmeldungen 2018 gegenüber. Die Anzahl der in den fünf Frankfurter Trausälen (Römer, Bolongaropalast, Palmengarten, Seckbacher Rathaus und Nikolauskapelle) geschlossenen Ehen ist mit 3197 im Vergleich zu 2017 (2823) gestiegen. Dieses Plus ist auf das Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts zurückzuführen. 2018 wurden insgesamt 355 Lebenspartnerschaften in Ehen umgewandelt.
Interessant ist der Blick auf die Verteilung der Eheschließungen auf die unterschiedlichen Trausäle. So wurden im Römer 2351 Eheschließungen durchgeführt. Der Bolongaropalast in Höchst konnte 729 Eheschließungen verzeichnen, der Palmengarten 98, die Nikolauskapelle 11 und das Seckbacher Rathaus 8 Eheschließungen.
Die Zahl der in Frankfurt beurkundeten Sterbefälle hat sich 2018 leicht erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr (7594) wurden 7741 Sterbefälle beurkundet, wobei 30 Prozent der Verstorbenen im Umland beheimatet waren.
Im vergangenen Jahr wurden 8965 (im Vorjahr 7586) Beratungen zu Einbürgerungsvoraussetzungen durchgeführt. Insgesamt sind 3487 (Vorjahreswert 3293) Einbürgerungsanträge gestellt worden und 2837 (2172 im Jahr 2017) Personen wurden eingebürgert. (ffm)
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