Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 25.01.2022

Werbung
Werbung

Attraktives Kulturprogramm der Frankfurter Bürgerstiftung

von Ilse Romahn

(28.12.2021) Im Jahr 2022 setzt die Frankfurter Bürgerstiftung imHolzhausenschlösschen wieder auf bewährte Reihen, wie etwa die Jazzkonzerte mit dem Emil Mangelsdorff-Quartett und einem besonderen Gast.

Elke Heidenreich
Foto: Leoné von Kleist
***

Auch die Grammophonlesungen mit Jo van Nelsen, die Stadterkundungs-Fahrradtouren mit Frank Seibold, die Vorträge im Rahmen der Reihe „Mäzene, Stifter, Stadtkultur“ in Kooperation mit den Freunden Frankfurts e.V., den „Frankfurter Bürgersalon im Holzhausenschlösschen“ mit spannenden Vorträgen zu aktuellen Themen und den von Hanne Kulessa konzipierten „Salon kontrovers“, aber auch auf Neues.

Den Auftakt in das neue Jahr macht sie am Mittwoch, 26. Januar, 19:30 Uhr mit ihrer im vergangenen Jahr begonnenen Lese- und Gesprächsreihe „Frankfurter Naturkunden“, diesmal zum Thema „Schafe“. Zu Gast sind Eckhard Fuhr, Autor des gleichnamigen Buches, sowie Schafbäuerin Julia Djabalameli. Seit die Wölfe wieder da sind, wird den Schafen eine gesteigerte Aufmerksamkeit zu teil. Die kleinen Wiederkäuer passen genau ins wölfische Beuteschema. Deshalb ist Schafhaltung der Zweig der Landwirtschaft, der von der Rückkehr der großen Beutegreifer am meisten betroffen ist.

Am 23. März gehen Peter Krauss und Prof. Dr. Roland Prinzinger der Frage nach „Singt der Vogel, ruft er oder schlägt er?“
Um Vögel geht es auch am 25. April, wenn Elke Heidenreich aus Texten liest, die sie für das Fotobuch „Vögel | Aves. Charakterköpfe“ verfasst hat. Über das Buch schreibt sie: „Noch nie habe ich in so viele faszinierende Vogelgesichter geblickt wie in diesem Buch. Wir sehen sprechende Gesichter, Charakterköpfe: Rechtsanwälte, Mafiosi, Hausfrauen, Charmeure, Betrüger und Naive – wie im richtigen (Menschen-)Leben –, wir sehen den Punk und den strengen Gelehrten. Und wir begreifen die Individualität jedes einzelnen dieser Tiere wie die jedes einzelnen Menschen“. Marc-Aurel Floros begleitet die Lesung am Klavier.

Gemeinsam mit dem Eliot Quartett, Dmitry Ablogin und Alexey Pudinov wird vom 9. bis 11. Februar in drei Konzerten 200 Jahre César Franck (1822-1890) gefeiert, der heute als einer der bedeutendsten französischen Komponisten, Lehrer und Organisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gilt.

Alle Jazzliebhaber dürfen sich auf die nächste Ausgabe des Jazzfestivals „Swing Spring“ freuen. Zu Gast sind vom 25. März bis 3. April das Thilo Wagner Trio, das Bernhard Ullrich Quintett feat. Dizzy Krisch, die Allotria Jazzband, die Swingin‘ Woods und das Emil Mangelsdorff-Quartett mit Peter Weniger als besonderem Gast. Der Hoppel Hoppel Rhythm Club beschließt das Festival am 3. April mit einem Jazzkonzert für Kinder von 3 bis 99 – gespielt aus den Fenstern des Holzhausenschlösschens (zum Holzhausenpark hin).

Das Projekt „Lernen beim Schlosskater Ferdinand“ wird ab 19. Januar fortgesetzt – die Termine für die Kinderbibliothek, die Kinderchorproben und die Kindersonntage werden pandemiebedingt kurzfristig bekanntgegeben.

Die Frankfurter Bürgerstiftung bietet einen Teil ihrer Veranstaltungen wieder „hybrid“ an – d.h. neben der Teilnahme vor Ort kann man diese Veranstaltungen über einen kostenfreien Livestream mitverfolgen. Denn weiterhin gilt für sie der Leitsatz „Kultur für ALLE!“. Das Großprojekt Musikstadt Frankfurt, das im Juni 2021 begonnen hat, wird ebenfalls zunächst digital fortgesetzt.

Weiter Informationen und aktuelle Hinweise unter: www.frankfurter-buergerstiftung.de

Die Frankfurter Bürgerstiftung finanziert ihr Kultur- und Veranstaltungsprogramm durch Spenden und freut sich über jede Unterstützung, die es ihr ermöglicht, dieses zu realisieren. Sie ist eine Stiftung von Bürgern für Bürger.
Spendenkonto Frankfurter Bürgerstiftung Frankfurter Sparkasse, IBAN DE76 5005 0201 0000 2662 99

Frankfurter Bürgerstiftung Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, Frankfurt   www.frankfurter-buergerstiftung.de