Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

Werbung

Atelierräume in Sachsenhausen

von Ilse Romahn

(10.08.2022) Sport- und Planungsdezernent Mike Josef hat einen Förderantrag im Rahmen des „Frankfurter Programms zur Förderung des Umbaus leerstehender Räume für Kreative“ bewilligt: Für ein Vorhaben in der Textorstraße wird ein Zuschuss in Höhe von rund 13.200 Euro gewährt. Dort entsteht ein Atelier.

Mit dem Förderprogramm soll das Raumangebot für Kreative erweitert werden. So können sich in den Stadtteilen neue Nutzungen etablieren, die auch zur Attraktivität der Stadtteilzentren beitragen. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Stadt Frankfurt mit dem Förderprogramm mehr als 200 Projekte mit einem Volumen von über 3,6 Millionen Euro unterstützen.
 
Von dem Förderprogramm profitieren nicht nur die Kreativen selbst, sondern auch die Eigentümer der Immobilien, die durch die finanzielle Bezuschussung aufgewertet und modernisiert werden. Wer über entsprechende Flächen verfügt, die sich für eine Kreativnutzung eignen, aber noch nicht die richtigen Mieter gefunden hat, wird dabei von der Leerstandsagentur Radar unterstützt. Sie vermittelt im Auftrag der Stadt als Bindeglied zwischen den Kreativen und Eigentümern Räume. Das zentrale Instrument ist hierbei die Vermittlungswebsite radar-frankfurt.de. Hier werden die angebotenen Objekte und weitergehende Informationen für Kreative und für Gebäudeeigentümer aufgeführt.
 
Auch bei anstehenden Mieterwechseln bietet das Programm die Möglichkeit, geeignete Nachnutzerinnen und -nutzer zu finden und gegebenenfalls eine Antragstellung für Umbaufördermittel zu begleiten.
 
Die förderfähigen Gesamtkosten betragen grundsätzlich 150 Euro pro Quadratmeter, förderfähig sind Mietflächen von maximal 120 Quadratmetern. Die Räume müssen für mindestens fünf Jahre für den vorgesehenen Zweck zur Verfügung stehen.
 
Nähere Informationen zu den städtischen Förderprogrammen finden sich im Internet unter stadtplanungsamt-frankfurt.de. (ffm)