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Letzte Aktualisierung: 08.02.2023

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Arbeiten auf Kriftels Lindenplatz gehen voran

von Adolf Albus

(20.01.2023) Seit Montag arbeitet die Firma Laackmann auf dem Lindenplatz: Mittlerweile wurde das Hochbeet, in dem eine Linde als Wahrzeichen Kriftels stand, abgerissen. Die alte Linde war abgestorben und hatte vor Weihnachten gefällt werden müssen

Foto: Gemeinde Kriftel
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Das Beet wird erneuert und demnächst eine neue Silberlinde gesetzt. Erstmals im Jahre 1555 wurde eine Gerichtslinde an dieser Stelle urkundlich erwähnt. Die letzte Linde stand 20 Jahre lang an diesem Platz.

Der Erste Beigeordnete Franz Jirasek schaute sich jetzt den Verlauf der Arbeiten an. Mit dabei Sina Eksan, die zurzeit ihr zweiwöchiges Schülerpraktikum im Krifteler Rathaus macht. „Die Arbeiter haben festgestellt, dass die Linde nur verkümmerte Wurzeln ausgebildet hatte“, erklärt ihr Franz Jirasek. „Woran das liegt und ob die Ursache dafür am Boden liegt, wollen wir jetzt mittels einer Bodenanalyse herausfinden, bevor ein neuer Baum gepflanzt wird.“ An der Stelle, an dem das Hochbeet war, ist ein Loch entstanden, das noch tiefer ausgebaggert werden soll, um die Erde großflächig austauschen zu können. Dann soll ein Pflanzsubstrat eingebracht werden. Zudem wird das Beet etwa um einen halben Meter in Richtung der Gastwirtschaft „Lindentreff“ verschoben, um den Wartebereich vor der Ampel zu vergrößern. Rundherum wird es im Frühjahr eine Unterpflanzung mit insektenfreundlichen Wildstauden geben.

Die Arbeiten am großen Beet auf der gegenüberliegenden Seite - rund um das Kriegerdenkmal – sind auch bald abgeschlossen: Das Beet wurde bereits komplett abgeräumt. Die Zeder, die hier stand, war ebenfalls abgestorben und musste gemeinsam mit der Linde gefällt werden. Auch die alten Sträucher sind schon weg. Sobald die Temperaturen wärmer werden, also wahrscheinlich im März, wird Gärtner Thomas Metz mit dem Pflanzteam des Bauhofes hier trockenheitsresistente und bienenfreundliche Stauden pflanzen. Damit wird der Lindenplatz deutlich aufgewertet.