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Anwohner- und Schülerbefragung zur Hofheimer Schulwegsicherheit

Testphase abgelaufen

Die mehrmonatige Testphase mit der Neuregelung der Pkw-Stellplätze in der Ostendstraße zur Verbesserung der Schulwegsicherheit ist beendet.

Mit dem Ende der Schulferien folgt nun die Auswertung der Testphase durch Polizei, Verwaltung und dem Stadtteilmanagement der NH ProjektStadt. Wichtigster Bestandteil der Auswertung wird eine Befragung der Anwohner und Schüler der angrenzenden Grund- und weiterführenden Schulen sein.

Den Anstoß für die Neuordnung hatten Rückmeldungen aus dem Kinder- und Jugendparlament Hofheim sowie der Pestalozzischule gegeben. Die Kinder berichteten, dass es öfters zu kniffligen Situationen zwischen den zu Fuß gehenden Schulkindern und Radfahrern kam, die weiter den ehemaligen Radweg benutzen – aufgrund des Straßengefälles zudem oft in hohem Tempo. Aufgrund dieser Konflikte wurde eine Lösung gesucht, die Schulwegsicherheit zu verbessern.

Da in Tempo-30-Zonen Radfahrer ohnehin gleichberechtigt zu den Autos die Straße nutzen sollen, wurden die Pkw-Stellplätze von der westlichen Straßenseite der Ostendstraße auf die östliche Straßen­seite verlegt. Dort bietet der rot gepflasterte Streifen, als ehemaliger aber inzwischen entwidmeter Radweg, ausreichend Platz für die parkenden Autos. Durch die Verlagerung der Autos erfährt der westliche Gehweg eine Aufwertung, da er nun ebenfalls in seiner ganzen Breite für Fußgänger nutzbar ist. Mit einer Flyer-Verteil-Aktion sowie neuer Markierung auf der Fahrbahn wurden zudem die Radfahrer darauf aufmerksam gemacht, dass im Ostend das Fahren gegen die Einbahnstraßen für Radler durch eine entsprechende Beschilderung erlaubt ist und sie die Straße daher in beide Richtungen nutzen dürfen.

Anwohner und Schüler werden zur Schulwegsicherheit befragt

Die Befragung erfolgt durch das Stadtteilmanagement der NH ProjektStadt an der Pestalozzischule, der Main-Taunus-Schule, der Brühlwiesenschule sowie bei den Anwohnern in der Ostendstraße. Dazu erhalten die Genannten Mitte Januar Postkarten mit drei Fragen zur Schulwegsicherheit und Platz für eigene Anmerkungen.

Bis zur Abgabefrist am 31. Januar 2018 können die Anwohner ihre ausgefüllte Postkarte im Bürgerbüro des Rathauses (Chinonplatz 2) abgeben oder im Stadtteiltreff (Homburger Straße 1) in den Briefkasten einwerfen. An den Schulen werden die ausgefüllten Postkarten durch die Klassenlehrer beziehungsweise in Sammelboxen in den Sekretariaten gesammelt. Zudem besteht die Möglichkeit, die ausgefüllte Postkarte einfach mit einem Smartphone abzufotografieren und an das Quartiersmanagement per Mail an jan.thielmann@nh-projektstadt.de zu schicken.

Abhängig vom Meinungsbild und der parallel laufenden Lagebewertung wird dann entschieden, ob die Vorteile überwiegen und aus der Testphase eine Dauerlösung wird.