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Letzte Aktualisierung: 28.07.2021

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Andrang im „Tempel der Pomona“ in Bad Homburg

von Ilse Romahn

(07.07.2021) Kaum geöffnet, ist er schon ein Publikumsliebling: der „Tempel der Pomona“ im Bad Homburger Schlossgarten. Hunderte Besucherinnen und Besucher strömten an drei Wochenendtagen nach der offiziellen Eröffnung zum neuen Museum für historische Obstkultur.

Nach den Worten von Dr. Inken Formann, die das inhaltliche Konzept erarbeitete und einen Begleitkatalog vorlegte, waren die meisten „glücklich“ über das Angebot. „Die Resonanz zeigt allen an dem Projekt Beteiligten sowie den Ausstellungsgestaltern des Studio Forell, dass es eine wirklich gute Idee war, den vergangenen Reichtum der Obstkultur mit Bezug auf den Schlosspark zum Thema zu machen“, sagte Formann. Viele Menschen hätten ihr beispielsweise von Erinnerungen an den Geschmack bestimmter Früchte erzählt oder von alten Bäumen ihrer Kindheit.

Der „Tempel der Pomona“ präsentiert in der Nähe des Herrschaftlichen Obstgartens im unteren Schlosspark auf kleinem Raum unter anderem die ehemalige Sortenvielfalt historischer Apfel- und Birnensorten. Er ist besonders für Familien, Schulen und Kindergärten geeignet. Die Einrichtung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen (SG) hält eine Fülle pädagogisch aufbereiteter Materialien bereit. In den kommenden Wochen ist er jeweils mittwochs von 14:00 bis 15:30 Uhr kostenfrei geöffnet. Die Schlossgärtner stehen dann mit ihrem Fachwissen zur Verfügung. Einige Sonderveranstaltungen stehen bereits im Terminkalender der SG. Bei anhaltendem Andrang will die SG die Besuchsmöglichkeiten erweitern.