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Letzte Aktualisierung: 04.03.2021

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Am Rebstock können bald fast 1000 neue Wohnungen entstehen

Magistrat stimmt Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan zu

von Ilse Romahn

(25.01.2021) Der Magistrat hat am Freitag, 22. Januar, der Satzungsbeschlussvorlage zum Bebauungsplan Nr. 683 Ä – „Rebstock – 1. Änderung“ zugestimmt. Der Magistratsvortrag wird nun der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung Beschlussfassung vorgelegt.

Das berichtet Planungsdezernent Mike Josef: „Mit dem Bebauungsplan schaffen wir die planungsrechtlichen Voraussetzungen für ein gemischt genutztes Stadtquartier in zentraler Lage mit hohem Wohnanteil. 950 Wohnungen entstehen, 30 Prozent davon gefördert, je zur Hälfte im Förderweg 1 und im Förderweg 2. Das haben wir bereits über einen städtebaulichen Vertrag mit den Bauherren festgelegt.“

„Mit diesem Bauabschnitt wird die Entwicklung am Rebstock zwischen Leonardo-da-Vinci-Allee, Wiesbadener Straße und der Straße Am Römerhof abgeschlossen“, führt Josef aus. „Von den rund 950 Wohnungen werden rund 90 Prozent Mietwohnungen. Außerdem entstehen eine Kita und mit dem Lindberghplatz ein Quartiersplatz, der dem gesamten Rebstock einen Mittelpunkt mit Läden und Gastronomie gibt. Die Gestaltung des Quartiersplatzes werden wir in einem Workshop-Verfahren in Abstimmung mit dem Ortsbeirat und interessierten Bürgerinnen und Bürgern ermitteln.“

Entlang der Wiesbadener Straße sollen mehrere zusammenhängende Wohngebäude und die Kita entstehen. In der Mitte des Areals soll zum Stadtplatz hin eine Wohnnutzung und eine Ladenzone entwickelt werden. An der Ecke zum Katharinenkreisel werden voraussichtlich ein Hotel, gewerbliche Nutzungen und in kleinerem Umfang Wohnungen errichtet, im Südwesten ist Platz für eine Grundschule eingeplant. Bauherren sind die städtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding, die LBBW Immobilien und die Sapphire Immobilien Investment.

Der größte Teil des Rebstock-Areals wurde bereits durch die Rebstock Projektgesellschaft mbH entwickelt und von mehreren namhaften Architekten bebaut. „Nun können wir die seit vielen Jahren brachliegenden Areale im nordöstlichen Bereich, die ursprünglich vor allem für Büros vorgesehen waren, endlich entwickeln und dem Wohnungsbau zuführen“, sagt Josef. (ffm)