Am 29. Juni ist wieder Satourday in Frankfurter Museen
Foto: U. Dettmar, AMF
Im Haupthaus des Museums in der Karmelitergasse 1 (geöffnet von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr) ist noch bis zum 1. Dezember 2024 die Sonderausstellung "Ausgeschlossen. Archäologie der NS-Zwangslager" zu sehen. Die Ausstellung nähert sich dem Thema „Nationalsozialistische Zwangslager” anhand von archäologischen Funden. Objekte von 20 Lagerstandorten in Berlin und Brandenburg zeugen vom Leben und Überleben in den nationalsozialistischen Zwangslagern, von der rassistischen Ideologie und der Verstrickung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft in die NS-Verbrechen.
Die Dauerausstellung im Haupthaus zeigt Exponate zur Geschichte der Stadt Frankfurt und ihres Umlandes – vom Neolithikum bis zur frühen Neuzeit, z.B. einen Faustkeil aus Frankfurt-Harheim, eine Begräbnisstätte aus dem Frankfurter Stadtwald, die Funde aus den berühmten Mithräen sowie die Jupitergigantensäulen aus Nida (Frankfurt-Heddernheim) und die Ausstellung zu den Ausgrabungen der Kirche St. Leonhard.
In der Kaiserpfalz franconofurd auf dem Domhügel in der neuen Altstadt Frankfurts (geöffnet von 13:30 Uhr - 17:30 Uhr) finden Sie eine Dependance des Archäologischen Museums: die Kaiserpfalz franconofurd - ein Schaufenster in die Ursprünge von Frankfurt am Main. Zu sehen sind ein römisches Bad, die Mauern des karolingischen Königshofes, – Spuren aus rund 2000 Jahren Stadtgeschichte! In einem Ausstellungsraum direkt an der Kaiserpfalz franconofurd in der Bendergasse werden Fundstücke der Grabungen am Domhügel ausgestellt.
Außerdem präsentiert das Archäologische Museum in der Kaiserpfalz franconofurd Skulpturen von Friedhelm Welge unter dem Titel "Spuren der Steine. Steine, die eine Geschichte erzählen“.
Archäologisches Museum, Karmelitergasse 1, 60311 Frankfurt am Main www.archaeologisches-museum-frankfurt.de
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