Archiv-Kultur

Alte Oper in Bewegung

Die Alte Oper Frankfurt ist künftig nicht nur als Wahrzeichen im Zentrum der Stadt präsent, sondern wird auch auf Schiene gebracht: Ein neu gestalteter U-Bahn-Wagen, der ab sofort im Netz der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) verkehrt, macht das Profil des Konzert- und Kongresshauses sichtbar. 

2025-08-25_Alte_Oper_in_1_(c)_Alte_Oper_Frankfurt_Salar_Baygan
Dr. Markus Fein, AOF, und Thomas Raasch, VGF
Foto: Alte Oper Frankfurt/Salar Baygan

Im Einklang mit ihrer verstärkten Beschäftigung mit den Anforderungen an ein klimagerechtes Verhalten hat die Alte Oper ihre Partnerschaft mit der VGF ausgeweitet. Schließlich spielt auch der Faktor Mobilität – vor allem für Anreisen der Konzertbesucher zur Alten Oper – eine wichtige Rolle im Nachhaltigkeitskonzept der Alten Oper. Dieses klimapolitische Bekenntnis vermittelt sich dementsprechend gleich vorne auf der Außengestaltung der Fahrerkabine. 

„Grüne Alte Oper“ lautet die an der Außenfläche der Bahn sichtbare Selbstverpflichtung des Konzerthauses zu einem möglichst klimagerechten Betrieb. Verbunden mit diesem Bekenntnis sind in der Alten Oper nicht nur große Investitionen in energiesparende Technik, sondern auch ein in der anstehenden Saison 2025/26 erstmals aufgelegtes „Grünes Abo“, für das die VGF als Kooperationspartner gewonnen werden konnte. 

Alte Oper-Intendant Dr. Markus Fein erläutert: „Wir versuchen, unser Publikum in unsere Maßnahmen zum Thema Klimaschutz miteinzubinden, auch, um den Wirkungsgrad unseres Handelns zu vergrößern. Dazu gehört die Aufforderung an unsere Konzertbesucher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen – immerhin ist das RMV-Ticket im Konzertpreis inkludiert –, und dazu gehört auch unser neues Grünes Abo, das fünf unserer Konzerte mit der Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen kombiniert. Da passt es bestens, dass wir dieses Engagement auch nach außen zeigen, und zwar in einem öffentlichen Verkehrsmittel, das in der ganzen Stadt unterwegs ist. Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit der VGF und sind stolz, dass mit ‚unserer‘ Bahn wir die Menschen und die Menschen ihre Zielorte – unter anderen auch die Alte Oper! – erreichen.“ 

Thomas Raasch, kaufmännischer Geschäftsführer der VGF, ergänzt: „Nachhaltigkeit kann ein prägendes Merkmal des öffentlichen Verkehrs sein, wenn Unternehmen dieses Ziel aktiv verfolgen. Das tut die VGF. Wir stellen die Nachhaltigkeit beim Betrieb unserer U- und Straßenbahnen schon seit Jahren sicher, zum Beispiel durch den Bezug vom Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Wir installieren Sonnenkollektoren auf dafür geeigneten Dächern unserer Werkstätten, wir begrünen Wartehallen. Auf diese Art machen wir es möglich, dass unsere Fahrgäste durch jede Fahrt mit U- oder Straßenbahn – auch zu einem Konzert in der Alten Oper – ihren Teil zu nachhaltiger Mobilität leisten. Wir freuen uns, gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Alte Oper auf einer unserer Bahnen auf diesen wichtigen Aspekt des Klimaschutzes hinweisen zu können.“

Das neue „Grüne Abo“ der Alten Oper umfasst fünf Termine mit Kammermusik- und Orchesterkonzerten (u. a. mit dem Pianisten Fazıl Say oder dem Gewandhausorchester). An die Konzerte angedockt sind Talkrunden zu Fragen des Klimaschutzes. Die Besucher sind eingeladen, das kostenlose RMV-Ticket für die Anreise zum Konzert zu nutzen. Aber auch für die Anreise mit dem Fahrrad werden attraktive Anreize geschaffen (kostenlose Codierung, Kleinstreparaturen und Schnellputz).

Mehr zum Grünen Abo der Alten Oper unter www.alteoper.de/abonnements 
Mehr zur Grünen Alten Oper unter www.alteoper.de/klima