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Alt-Nied soll aufgewertet werden

Bau- und Finanzierungsvorlage zur Umgestaltung des Ortskerns beschlossen

Der Magistrat der Stadt Frankfurt hat die Bau- und Finanzierungsvorlage zur Umgestaltung der Straße Alt-Nied zwischen Oeser- und Franz-Simon-Straße beschlossen. Das teilen Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling mit. Die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung vorausgesetzt, wird damit die Ortskern-Straße deutlich attraktiver gestaltet.

„Das wesentliche Ziel der Neugestaltung ist, den Verkehrsraum der Straße Alt-Nied durch einen neuen, anforderungsgerechten Umbau gestalterisch und funktional aufzuwerten“, sagt Josef. „Die Kreuzungen und Fußgängerüberwege werden ebenso wie die Bushaltestelle barrierefrei umgebaut“, ergänzt Oesterling.

Die Planung sieht vor, dass die Fahrbahn auf das notwendige Maß verringert und Fußgängern mehr Raum gegeben wird. Die künftig durchgängige Breite von vier Metern ermöglicht weiterhin einen störungsfreien Betrieb des Linienbusverkehrs und erlaubt auch das Radfahren gegen die Einbahnstraße. Zudem erfolgt eine optische Einengung des Profils durch neue Baumstandorte auf der Ostseite und neue Leuchten auf der gegenüberliegenden Seite. Die Neupflanzung von sieben standortgerechten Laubbäumen ist vorgesehen. Das Parken wird geordnet und baulich gefasst. Künftig stehen – bedingt durch die Leuchten- und Baumstandorte - nur 30 statt bislang 45 Stellplätze zur Verfügung.

Die bestehende Bushaltestelle Nied Brücke vor der Kirche wird vor die Liegenschaft Alt-Nied 6-8 verlegt. Die Altglascontainer sollen als Unterflurcontainer vor dem Haus Alt-Nied 1a ausgebaut werden. Eine sichtbare Aufwertung erfolgt durch neue Belagsmaterialien: Die Fahrbahn wird in Asphalt ausgeführt, die Stellplätze liegen auf Gehwegniveau und werden mit Basalt-Großpflaster ausgestattet.

Der Gesamtinvestitionsbedarf liegt bei 1,91 Millionen Euro aus Mitteln des Programms „Schöneres Frankfurt“. Zur Finanzierung hat die Stadt Fördermittel des Landes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz über 693.900 Euro beantragt. Die endgültige Höhe der Förderung ergibt sich aus dem zu erwartenden Zuwendungsbescheid.

Die zur Realisierung erforderlichen Flächen gehören weitestgehend der Stadt. Es müssen jedoch noch diverse Randflächen mit einer Gesamtfläche von rund 267 Quadratmeter erworben werden. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Sommer.