Als die Bücher brannten
Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg eröffnet die Ausstellung „Verbrannte Orte – verbrannte Worte“
Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg wird die Schau am Dienstag, 10. Oktober, 14 Uhr, auf dem Römerberg eröffnen.
Im Zentrum der vom Deutschen Exilarchiv in Kooperation mit dem Verein „Verbrannte Orte“ erarbeiteten Ausstellung stehen zeitgenössische Bilder des Fotografen Jan Schenck von Orten der Bücherverbrennungen. Er geht der Frage nach, wie diese Plätze heute aussehen und wie sie mit dem Wissen um die Vergangenheit betrachtet werden. Das 2012 gestartete Projekt „Verbrannte Orte“ möchte den Orten der Bücherverbrennungen ein Gesicht geben, damit sie nicht in Vergessenheit geraten.
Weiter dokumentiert die Ausstellung, dass auch heute weltweit Schriftstellerinnen und Schriftsteller verfolgt, bedroht und eingesperrt werden. Vielen bleibt nur die Flucht ins Exil. Auf einer Weltkarte werden Länder rot markiert, in denen Schriftstellerinnen und Schriftsteller in unterschiedlichem Ausmaß von Zensur und Verboten bedroht sind – nur wenige Länder bleiben weiß.
Die Ausstellung „Verbrannte Orte – verbrannte Worte“ wird vom 10. bis 23. Oktober auf dem Römerberg zwischen Gerechtigkeitsbrunnen und Alter Nikolaikirche gezeigt. Eintritt frei. (ffm)
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