Aenigma 2.0 – Wer entschlüsselt den rätselhaften Code der Bronzezeit?
Foto: Wolfgang David, © AMF
Dabei stehen zahlreiche Fragen im Raum: Waren die Brotlaibidole frühe Kommunikationsmittel, Handelsmarken, Spielsteine, religiöse Symbole oder besaßen sie eine Kalenderfunktion? Waren sie eine Art Kerbholz oder Botenstab – oder verbirgt sich noch ein ganz anderer Zweck dahinter?
Das Verbreitungsgebiet der Brotlaibidole erstreckt sich in südöstlich-nordwestlicher Richtung über fast 1500 km von Nordwestbulgarien bis ins Mittelrheingebiet sowie in südwestlich-nordöstlicher Richtung über fast 1400 km von der Mittelmeerinsel Korsika bzw. von Mittelitalien bis ins polnische Kujawien. Soweit die Fundumstände bekannt sind, stammen sie fast ausnahmslos aus Siedlungen vornehmlich der späten Frühbronzezeit (ca. 1750–1500 v. Chr.).
Archäologieinteressierte aller Altersgruppen sind herzlich eingeladen, sich auf die Suche nach der Lösung eines der faszinierendsten Rätsel der Archäologie zu begeben.
Die Sonderausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Generalkonsul Massimo Darchini (Consolato Generale d’Italia, Francoforte sul Meno). Sie wird substantiell gefördert von dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain, der Dr. Marschner Stiftung und dem Dezernat für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main.
Termin: Mittwoch, 11. Dezember 2024, 18:00 Uhr mit Sayuri de Zilva
Treffpunkt: Foyer des Archäologischen Museum Frankfurt, Karmelitergasse 1
Kosten: Eintritt EUR 10,00/ermäßigt EUR 5,00, Führungsgebühr EUR 5,00/ermäßigt EUR 3,00 – Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und die Mitglieder der Freunde des Archäologischen Museums zahlen nur die ermäßigte Führungsgebühr.
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