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Änderung der Einbahnstraßenregelung in der Fabriciusstraße gefordert

Die im November 2025 verfügte Drehung von Einbahnstraßen im südlich der Bahnlinie gelegenen Teil Griesheims ist nach Ansicht der Griesheimer Ortsbeiräte Birgit Puttendörfer (SPD) und Markus Wagner (CDU) eine überflüssige Verschlechterung der Verkehrsführung. Für viele Griesheimerinnen und Griesheimer sind kompliziertere und längere Anfahrten zu Wohnungen, Geschäften, Ärzten, Gewerbebetrieben etc. dadurch entstanden.

Anträge des Ortsbeirats hier stattdessen sinnvolle Regelungen zu finden, wurden vom grünen Verkehrsdezernenten Wolfgang Siefert bislang ohne überzeugende Gründe abgelehnt. Das wirkt eher ideologisch als sachlich geboten so die Ortsbeiräte. 

Für die Fabriciusstraße fordern SPD und CDU nun, dass die vorherige Einbahnstraßenregelung wieder eingeführt wird. Im Bereich der Fabriciusstraße wohnen sehr viele Menschen, die nun nicht mehr von der Elektronstraße in ihre Wohnstraße einbiegen können. Stattdessen müssen sie die Elektronstraße bis zur Alt-Griesheim fahren und dann über Taläckerstraße oder Auf der Beun zurück zur Fabriciusstraße. Für Puttendörfer und Wagner eine sinnlose, längere Fahrtstrecke ohne jeden Vorteil. Die Kreuzung Elektronstraße / Alt-Griesheim / Stroofstraße wird unnötig mit Verkehr gefüllt. Über Jahrzehnte war ein direktes Einbiegen von der Elektronstraße in die Fabriusstraße möglich, ohne das Probleme oder Beschwerden auftraten. Diese für alle sinnvolle Verkehrsführung fordern die beiden Griesheimer Politiker nun zu Beginn der neuen Legislaturperiode erneut.