Abfertigung der Fluggäste auf Rhein-Main erleichtert
Fraport und Bundespolizei gehen neue Wege
Und so funktioniert das neue System: auf drei Fußspuren sind an einer Kontrollstelle Vorbereitungsplätze eingerichtet. Dort legen Reisende Handgepäck, Jacken, Laptops, Flüssigkeiten u.a. in die neuen größeren Wannen und gehen dann zum Sicherheitsscanner. Flugerfahrene Passagiere gelangen so schneller durch die Luftsicherheitskontrolle, da sie hier langsamere Fluggäste überholen können. Während die Wannen im Kernbereich auf Gepäckprüfungen vornehmen, geht der Fluggast durch den Scanner. Zeigt dieser eine Nachkontrolle an, wird er automaisch zu einem der Nachkontrollplätze geschickt.
Die Schuhe werden in einem separaten Gerät gecheckt und müssen nicht mehr zurückgetragen werden. Ist alles in Ordnung, kann der Passagier an einem deutlich längeren Gepäckband in Ruhe sein Handgepäck aufnehmen und zum Gate gehen.
Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte bezeichnete die Einführung der neuen Technologie als einen „guten Tag“. „Wir können nun Kundenzufriedenheit und Sicherheit besser in Einklang bringen“. Die Zusammenarbeit zwischen Fraport und der Bundespolizei nannte die Präsidentin der Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt, Kerstin Kohlmetz, als „exzellent“. „Die steigenden Passagierzahlen werden für uns alle auch weiter eine Herausforderung sein“. Und der Chef der Herstellerfirma Smiths Detection, Jasper van Gend, wies darauf hin, dass seit November letzten Jahres die Einrichtungen installiert und in einer Probezeit von einer Woche die Abläufe erprobt wurden.
Alle drei Verantwortlichen eröffneten mit dem Durchschnitt eines blauen Stoffbandes die neuen Luftsicherheitskontrollen, während im Hintergrund schon die ersten Fluggäste auf die Abfertigung warteten. Während der Eröffnungsreden pausierte der neue Kontrollbetrieb.
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