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Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

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Abenteuer für vier Pfoten

von Ilse Romahn

(14.06.2022) Egal ob groß oder klein – im Zillertal sind Vierbeiner herzlich willkommen. Nicht nur, dass es eigene Hundehotels gibt, auch in den zehn modernen Sommerbergbahnen und beim Golfen im Zillertal sind Hunde herzlich willkommen.

Im Zillertal gibt es unter anderem eigens auf Hunde zugeschnittene Wanderungen. Wer sich dabei von einem Profi, wie zum Beispiel Wanderführerin Alexandra Dengg, begleiten lässt, lernt jede Menge übers Wandern mit Hund und obendrein so manches über Kräuter, die jeden Vierbeiner und auch dessen Besitzer wieder aufpäppeln. Neben der fachkundigen Begleitung auf der Alm und am Berg, dürfen die geliebten Vierbeiner mit ihren Besitzern auch in den zehn modernen Sommerbergbahnen mitfahren, und können so bequem den Aufstieg über die ersten Höhenmeter überwinden.

Gipfelselfie mit vier Pfoten
Am Berg angekommen, locken im Zillertal insgesamt 1.400 Kilometer Wanderwege, und da ist für jeden das Passende dabei! Von anspruchsvollen Strecken im hochalpinen Bereich, über kinderwagentaugliche Wege zu Familienerlebnisparadiesen, bis hin zu gemütlichen Genusswanderungen – Gaumenfreuden auf den Zillertaler Berghütten inklusive.

Weidetieren begegnen
Zum Genuss am Berg gehören regionale Produkte wie heimische Heumilch oder ein saftiges Rinderfilet. Die Kühe verbringen den gesamten Sommer auf der Alm, das saftig grüne Gras auf den Almwiesen verleiht Milch und Fleisch ein ganz besonders feines Aroma. Für ein sicheres Miteinander auf den Almen ist der richtige Umgang mit Kühen wichtig. Denn gerade wer mit seinem Hund am Berg unterwegs ist, sollte wissen, wie man sich dort richtig verhält, denn Mutterkühe beschützen instinktiv ihre Kälber. “Deshalb sollten Sie auf den markierten Wanderwegen bleiben, und großräumig an Herden vorbeispazieren. Sollte das nicht möglich sein, dann den Hund so kurz wie möglich an die Leine nehmen und zügig an den Kühen vorbeispazieren. Sollte eine Kuh dennoch auf Sie zukommen und die Situation angespannt werden: Hund sogleich ableinen! So können sich Hund und Besitzer unabhängig voneinander in Sicherheit bringen.“, erklärt Wanderführerin Alexandra Dengg. Sie empfiehlt außerdem, sich beim Wandern mit dem geliebten Vierbeiner bergauf hinter dem Hund zu halten, und sich beim Bergabgehen vor dem Vierbeiner zu bewegen. So lassen sich schwierige Passagen gemeinsam ohne Probleme meistern, und der Hund fühlt sich stets sicher. Und wenn man auf den ausgeschilderten Waldwegen bleibt, danken es einem die tagsüber oft schlafenden Wildtiere.

Golfen mit Hund
Ungefähr jeder vierte Golfspieler besitzt einen Hund. Allerdings sind Hunde auf vielen Golfplätzen nicht gern gesehen. Anders hier im Zillertal! Auf dem Golfplatz Zillertal, der zu den European Leading Golf Courses gehört, sind Vierbeiner nicht nur herzlich willkommen, sie haben sogar die Möglichkeit, eine Platzreife zu erlangen! Spielerisch wird dem Hund unter anderem beigebracht, nicht dem Golfball hinterherzujagen. Für einen schwungvollen und erlebnisreichen Golfurlaub mit dem besten Freund des Spielers. So werden die Vierbeiner nicht nur aktiv mit eingebunden, sondern es wird auch darauf geachtet, dass ihnen nichts passiert.

Hunde im Glück
Für Hunde ist das Zillertal die perfekte Spielwiese. Hundehotels haben Wellness-Bereiche für unsere Freunde mit der kalten Schnauze im Angebot und neben einem Gassi-Service steht sogar Hunde-Yoga auf dem Programm. Badespaß mit Wau-Effekt gibt es unter anderem bei den zahlreichen Bergseen im Zillertal. Und tierische Abkühlung im Schnee bietet der Hintertuxer Gletscher, Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet. Da können Sie auch im Hochsommer Ihren Hund beim Spielen im Schnee beobachten – die Schnauze voll glitzernder Kristalle, das Fell schneeweiß und den Schwanz wedelnd vor Freude!

Zillertal Tourismus  www.zillertal.at