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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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800 Jahre Alte Brücke: Stadt feiert Jubiläum

von Ilse Romahn

(06.09.2022) Die „Furt der Franken“ feiert in diesem Jahr Jubiläum: Die Alte Brücke wurde im Jahre 1222 erstmals urkundlich erwähnt. Vor dem Schöffengericht Frankfurt wurde damals ein Streit um Grundstücke in der Nachbarschaft verhandelt. In den dazugehörigen Aufzeichnungen wurde der Name der Brücke, zu dieser Zeit noch eine Holzkonstruktion, zum ersten Mal genannt.

Alte Brücke 1793
Foto: Historisches Museum
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Die offizielle Erwähnung der Alten Brücke vor genau 800 Jahren nimmt die Stadt Frankfurt zum Anlass für eine Feier am Tag des offenen Denkmals, dem 11. September.
 
Unter dem Motto „Auf den Spuren der Geschichte“ bietet die Stadt Frankfurt um 13 Uhr und 14 Uhr zwei kostenlose Führungen für Bürgerinnen und Bürger mit dem Historiker Björn Wissenbach an. Die Plätze sind auf maximal 20 Teilnehmende pro Führung begrenzt. Die Teilnahme ist nur mit voriger Anmeldung per Mail an altebruecke@stadt-frankfurt.de möglich. Die Tour beginnt am Sachsenhäuser Tiefkai zwischen Brückenkopf und Bootshaus Yachtklub und führt über die Brücke zu den Wahrzeichen des Denkmals und schließlich durch das – üblicherweise für die Öffentlichkeit geschlossene – Fischergewölbe.
 
Anlässlich des Jubiläums „800 Jahre Alte Brücke“ kooperiert die Stadt Frankfurt mit dem Neuen Brückenbauverein, der seinen Mitgliedern um 17 Uhr und 18 Uhr ebenfalls kostenlose Führungen mit dem Vorstandsmitglied Björn Wissenbach anbietet. Der Brückenbauverein gibt an seinem Stand vor dem Fischergewölbe Informationsmaterial zur Historie der Alten Brücke und zu den Vereinsprojekten heraus. Der Vorstandsvorsitzende Prof. Christoph Mäckler hält vor den Mitgliedern des Brückenbauvereins um 16 Uhr eine Laudatio.
 
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, am Jubiläumstag die Geschichte der Alten Brücke kennenzulernen – jenem berühmten Ort, der Frankfurt seinen Namen gegeben hat.
 
Hinweis zu den städtischen Führungen: Zur eigenen Sicherheit der Teilnehmenden wird gebeten, festes Schuhwerk zu tragen, da der Boden im Fischergewölbe uneben ist. Das Fischergewölbe ist nicht barrierefrei. Zudem wird um das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes, bestenfalls einer FFP2-Maske, ersucht. (ffm)