79. Bregenzer Festspiele: Ein schaurig-poetischer Freischütz kehrt zurück
Foto: Bregenzer Festspiele / Anja Köhler
Tags darauf, am 17. Juli 2025 folgt auf der Seebühne die Wiederaufnahmepremiere von Carl Maria von Webers Der Freischütz. Das Spiel auf dem See avancierte im vergangenen Sommer in der außergewöhnlichen Inszenierung des deutschen Regisseurs Philipp Stölzl zum Publikumsliebling: Knapp 200.000 Menschen strömten im Sommer 2024 zum Freischütz an den Bregenzer Bodensee, alle 28 Vorstellungen waren restlos ausverkauft und die Besucher von Stölzls Interpretation der Oper hingerissen.
Ganz nah am Zuschauerraum liegt die gruselig-poetische Welt, die Stölzl, der nicht nur für die Regie, sondern auch für Bühnenbild und Lichtdesign des Freischütz verantwortlich zeichnet, für die romantische Schauergeschichte rund um die Liebe der Erbförstertochter Agathe zum jungen Amtsschreiber Max geschaffen hat. Letzterer kämpft inmitten einer kahlen Winterlandschaft, zwischen windschiefen, halb im Wasser versunkenen Häusern, Baumgerippen und Pferdeskeletten unter den Augen der argwöhnischen Dorfgesellschaft um die Hand seiner Geliebten.
Für das Spiel auf dem See 2025 sind an 26 Abenden insgesamt 175.000 Tickets aufgelegt (inkl. Generalprobe und Young People’s Night), davon ist derzeit rund ein Viertel gebucht.
Mit drei packenden Musiktheaterproduktionen auf der Werkstattbühne, darunter eine Uraufführung, dem Opernstudio, einer Uraufführung und Koproduktion im Rahmen des ersten Sommergastspiels des Burgtheaters in der jüngeren Festspielgeschichte sowie außergewöhnlichen Orchesterkonzerten, facettenreicher Kammermusik und einem vielfältigen Programm bei den Jungen Festspielen bietet das Festival am Bodensee von 16. Juli bis 17. August 2025 fünf Sommerwochen lang ein spannendes und reichhaltiges Programm. Insgesamt sind für nahezu 80 Veranstaltungen in der nächstjährigen Festspielsaison rund 213.700 Tickets (inkl. Generalprobe Der Freischütz) aufgelegt.
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