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Letzte Aktualisierung: 21.01.2022

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5 Wege zum Sparen beim Mieten eines Wohnmobils

von Bernd Bauschmann

(13.01.2022) Urlaub im Wohnmobil ist eine tolle Sache für diejenigen, die gerne flexibel und individuell sind. Jedoch können sich die Wenigsten ein eigenes Wohnmobil leisten. Die Lösung hierfür lautet: Wohnmobil mieten. Doch auch das Mieten eines Wohnmobils geht ganz schön ins Geld!

Foto: Unsplash / Sandi OReilly
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Zu den Mietkosten kommen nämlich auch noch die Kosten für den Stellplatz, Kaution, Versicherungen usw. hinzu. Für die Sparfüchse unter unseren Lesern, aber auch für die, die trotz geringem Budget nicht auf den Campingurlaub verzichten möchten, haben wir in diesem Artikel einige Tipps zusammengefasst, die den Geldbeutel um Einiges schonen.

1. Eine Vergleichsplattform nutzen

Wenn man eine Reise mit dem Wohnmobil plant, kann die hohe Anzahl und die Vielfalt der Anbieter sehr schnell überwältigend und unübersichtlich werden. Oft muss man sich durch sämtliche Webseiten hin und her klicken und übersieht dabei das beste Angebot. Deswegen ist es von großem Vorteil, eine Vergleichsplattform zu nutzen, die die gesamten Wohnmobil-Mietangebote sowie die Campingplätze auflistet und miteinander vergleicht. Hier kann man die gewünschten Reisedaten und den gewünschten Abholort eintragen und schon werden die günstigsten Angebote aufgelistet. Vergleichsmaschinen wie campstar.com übernehmen also die gesamte Arbeit; man muss nicht mehr selbst stundenlang die Angebote verschiedener Anbieter prüfen, sondern hat alle Informationen auf einem Blick. Man muss jedoch auch hier genau darauf achten, was im Preis enthalten ist, beispielsweise ob Service- beziehungsweise Reinigungspauschalen schon inklusive sind, oder ob die Anzahl der gefahrenen Kilometer begrenzt ist.

2. Der frühe Vogel fängt den Wurm

Einer der wichtigsten Tipps, um beim Mieten eines Wohnmobils zu sparen, ist das frühzeitige Buchen! Vor allem für die Hochsaison ist es empfehlenswert, mindestens sechs Monate im Voraus zu buchen. Viele Anbieter bieten sogar einen sogenannten Frühbucherrabatt, wenn man in einem bestimmten Zeitraum vor Reiseantritt bucht. Allgemein gilt: je kurzfristiger man ein Wohnmobil bucht, desto teurer wird es, was einen spontanen, aber gleichzeitig günstigen Trip mit dem Wohnmobil nahezu unmöglich macht.

Außerdem ist es besonders wichtig, besonders früh zu buchen, wenn man auf bestimmte Modelle von Wohnmobilen angewiesen ist (zum Beispiel bei größeren Personengruppen). Demnach muss man so früh wie möglich buchen, um ein Modell zu finden, das den Idealvorstellungen entspricht. Vor allem Familienfahrzeuge mit mehreren Betten sind beispielsweise heiß begehrt und schnell ausgebucht.

3. In der Nebensaison buchen (je nach Reiseziel)

Für diejenigen, die nicht an Schulferien gebunden sind, ist das Buchen in der Nebensaison eine weitere Möglichkeit richtig viel Geld zu sparen. Nach dem Sommer wird nämlich alles günstiger: nicht nur die Fahrzeugmiete, sondern auch die Kosten für Stellplätze, Fähren, Vignetten (je nach Reiseziel) sowie Eintrittskosten für Sehenswürdigkeiten und andere Attraktionen. Ein weiterer Vorteil, den die Nebensaison mit sich bringt, ist, dass man seltener mit Staus auf den Autobahnen rechnen muss und mit weniger Warteschlangen an beliebten Orten.

Für kinderlose Paare, oder für Paare, deren Kinder schon das Nest verlassen haben, bedeutet die Nebensaison nicht nur Sparen, sondern auch Ruhe und Entspannung, da die Ferien vorbei sind und keine schulpflichtigen Kinder mehr auf dem Campingplatz herumlaufen. Dies ist zwar ein umstrittenes Thema, aber dennoch ist die Nebensaison ideal für die, die sich in Ruhe erholen möchten.

4. Die richtige Wohnmobilkategorie

Die Wahl der richtigen Wohnmobilkategorie wird in erster Linie von der Anzahl der Reisenden und vom Budget bestimmt. Für Paare oder Alleinreisende empfiehlt es sich, kleinere Fahrzeuge für den Urlaub im Wohnmobil zu buchen, um Kosten zu sparen. Man spart dadurch nicht nur bei der Miete des Wohnmobils, sondern auch bei Fährtickets, Mautgebühren und vor allem bei den Spritkosten. Für mehrköpfige Familien ist es empfehlenswert, nur das Nötigste an Gepäck mitzunehmen, damit man wegen des nicht ausreichenden Stauraumes ein größeres Wohnmobil mieten muss.

5. Selber kochen statt Essen gehen

Für größere Personengruppen, vor allem mehrköpfige Familien, die in ihrem Campingurlaub sparen möchten, empfiehlt es sich, im eigenen „Zuhause auf Rädern“ selber zu kochen, da Restaurantbesuche ganz schön ins Geld gehen. Bei der Buchung des Stellplatzes könnte man einen Campingplatz auswählen, der nicht allzu weit entfernt von einem Supermarkt ist und dort die Zutaten für eine leckere und sättigende Mahlzeit kaufen. Außerdem ist es von Vorteil, sich über die Lebensmittelpreise am Reiseziel zu erkundigen. Wenn diese höher sind als im Heimatland, dann lohnt es sich, Grundnahrungsmittel, die lange haltbar sind, beispielsweise Pasta, Mehl, Öl, Konserven usw., mitzunehmen, um auch dort den Geldbeutel ein wenig zu entlasten.

Fazit

Das Reisen mit dem Wohnmobil ist auch mit einem limitierten Budget machbar, vorausgesetzt man weiß, wie man dabei sparen kann - hier kommen unsere fünf Spartipps zum Einsatz. Man sollte sich vor dem Buchen bestenfalls alle nötigen Informationen zu den verschiedenen Angeboten einholen und diese mit den eigenen Präferenzen vergleichen. Dabei sollte man beachten, dass die Hochsaison deutlich teurer ist, als die Nebensaison und dass eine frühzeitige Buchung auch noch einiges an Kosten erspart. Vor Ort kann man seine Ausgaben begrenzen indem man vorwiegend selbst kocht und die Anzahl der Restaurantbesuche einschränkt.