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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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5 aktive und adrenalingeladene Naturerlebnisse für die „Zeit danach“

von Ilse Romahn

(28.04.2020) Frei wie ein Adler über den Wilden Kaiser fliegen, mit der Flyline über Wasserfälle hinweg rauschen oder von Deutschlands höchstem Berg aus die Gipfel von vier Ländern gleichzeitig bestaunen?

Bildergalerie
Wandern, Klettern und Wassersport beim Canyoning in Slowenien
Foto: www.slovenia.info/ Žiga Kalan, Produkcija Studio
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Frei wie ein Vogel: Gleitschirmfliegen am Wilden Kaiser
Foto: Daniel Reiter/ Peter von Felbert
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Im Moment sehnen sich viele nur noch nach einem: dem ultimativen Freiheitsgefühl. Nach Adrenalinkicks in der Natur, belebenden Wanderungen durch menschenleere Landschaften und nach unvergesslichen Erlebnissen mit Freunden und der Familie. Umso aufregender wird die „Zeit danach“, wenn die Lebensfreude neu entfacht wird und es wieder hinaus aus der Nachbarschaft, hinein in die Natur und hinauf auf die Gipfel geht:

Sich wieder einmal frei wie ein Vogel fühlen nach Wochen, die mehr oder weniger in den eigenen vier Wänden verbracht wurden? Das geht beim Tandemfliegen. Besonders spektakuläre Ausblicke verspricht dabei ein Gleitschirmflug mit Blick auf den Wilden Kaiser. Für Gäste organisiert das Hotel Der Bär in Ellmau/Tirol bereits seit mehr als dreißig Jahren einzigartige Erlebnisse in luftiger Höhe. Vom Hotel bis zur Gondel dauert es zehn Minuten zu Fuß, bevor es mit einem erfahrenen Guide hinauf auf den Berg geht. Von dort aus ist es ein rund 15-minütiger Flug bis nach unten. Zurück im Hotel angekommen, sorgt der Infinitypool für weitere Panorama-Ausblicke und Abkühlung nach dem Abenteuer. Weitere Informationen unter www.hotelbaer.com.

Erfahrene Bergsteiger kommen mit der Tiroler Zugspitzbahn und Ehrwalder Almbahn bei der „Gatterl-Tour“ auf ihre Kosten. Nach der Bergfahrt mit der Ehrwalder Almbahn führt die Tour über die Hochfeldernalm und das „Gatterl“ weiter zum Zugspitzplatt, von wo aus Wanderer – wie einst Joseph Naust, dessen Erstbesteigung der Zugspitze sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt – den Gipfel über einen kleinen Klettersteig erklimmen. Alternativ bringt sie die Bayerische Gletscherbahn auf die Zugspitze. Oben angekommen, laden die Aussicht auf die Gipfel von vier Ländern sowie das Panorama-Gipfelrestaurant zum Verweilen ein, bevor sich die müden Wanderbeine bei der Talfahrt mit der Tiroler Zugspitzbahn erholen können. Weitere Informationen unter www.zugspitze.tirol.

Gemütliche E-Bike-Tour, Wanderung mit Dolomitenpanorama oder Adrenalinkick bei Flyline-Abfahrt ins Tal? Für alle, die sich nicht entscheiden können, hat das Mirabell Dolomites Hotel – Luxury. Ayurveda & Spa eine gute Nachricht: Es muss sich niemand entscheiden. Gastgeberin Judith Agstner empfiehlt vom Hotel aus mit dem E-Bike nach Bruneck und weiter Richtung Norden nach Sand in Taufers (zirka 28 Kilometer vom Hotel aus) zu den Reinbachwasserfällen zu radeln. Über einen Wanderweg geht es anschließend hoch bis zu den oberen Wasserfällen, wo sich einmalige Ausblicke auf die Südtiroler Bergwelt bieten. Wieder zurück ins Tal schwingen Abenteuerlustige in einem Gurt gesichert mit der sogenannten Flyline. Mit dem E-Bike geht es dann wieder zurück ins Hotel. Mehrmals wöchentlich begleitet die Gastgeberin selbst ihre Gäste auch bei immer wechselnden Wanderungen. Weitere Informationen unter www.mirabell.it.

Adrenalingeladen geht es auch in Slowenien zu, denn die steilen Hänge und Talflüsse in der Berglandschaft der Julischen Alpen sorgen für reichlich Abenteuer. Wildwasser und Stromschnellen stehen im Mittelpunkt der Rafting- und Kajaktouren, welche den Gebirgsflüssen auf ihrem Weg durch die Täler folgen. Felsige Hänge verlangen Einsteigern und erfahrenen Kletterern Kraft und Geschick an den natürlichen Kletterwänden ab. Wer sich nicht zwischen Wandern, Klettern und Wassersport entscheiden möchte, hat mit Canyoning den richtigen Sport gefunden: Touren entlang der Bäche Sušec und Kozjak führen durch Flussbetten, an Steilhängen und Wasserfällen hinauf und laden zu Sprüngen in kristallklare Kolke ein. Weitere Informationen unter www.slovenia.info/de.

Auf Pfaden inmitten von Wiesen, Wäldern und Bergen, gibt es in Oberstdorf eine Reihe von Trailrunning-Routen auf drei Höhenlagen und für jedes Leistungsniveau. Die fünf Routen für Anfänger sind maximal 15 Kilometer lang und ein Einstieg für aktive Naturliebhaber, beispielsweise der aussichtsreiche Lauf um den Freibergsee mit Blick auf die Skiflugschanze. Anschließend bringt der Sprung in den See die richtige Abkühlung. Erfahrenere Runner wählen aus fünf Advanced-Routen auf schmalen Wegen im anspruchsvollen Gelände. Für geübte Profis gibt es sechs Trails, die auf steilen Auf- und Abstiegen durch das hochalpine Gelände führen und bis zu 30 Kilometer lang sind. Weitere Informationen unter www.oberstdorf.de.