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"40 Jahre Rettung der Straßenbahn"

In dieser Woche jährt sich zum 40sten Mal, dass die Altstadtstrecke der Frankfurter Straßenbahn durch den breiten Bürgerprotest vor dem Abriss bewahrt wurde. Dies soll mit der Veranstaltung "40 Jahre Rettung der Frankfurter Straßenbahn" am 18. September ab 16:00 Uhr auf dem Paulsplatz gewürdigt werden.

1986 sollte nach den Plänen der damaligen Stadtregierung mit der Eröffnung der U-Bahn-Linien U6 und U7 die "schienenfreie Innenstadt" durchgesetzt werden. Das bedeutete, dass alle die Innenstadt querenden Straßenbahnlinien stillgelegt und die Schienen postwendend entfernt werden sollten. 

Dagegen wehrte sich ein breites Bündnis von Verkehrs- und Umweltinitiativen, Sozialverbänden, Kirchengemeinden und viele freie Nachbarschaftsgruppen. Das Bürgerbegehren der Aktion "Rettet die Straßenbahn" sammelte 65.000 Unterschriften gegen diese Planung der damaligen Stadtregierung und des FVV (Frankfurter Verkehrsverbund). Der Regierungspräsident in Darmstadt verfolgte aufmerksam diesen Protest und teilte die Argumente der Aktion insofern, als er am 12.09.1986 verfügte, dass die Straßenbahnlinien auf der Altstadtstrecke (Dom - Römer -Paulsplatz - Willy-Brandt-Platz - Münchner Straße) erhalten bleiben mussten und deshalb die Altstadtstrecke der Frankfurter Straßenbahn nicht herausgerissen werden konnte. Sie bildete daraufhin den Ausgangspunkt für den Wiederausbau der Frankfurter Straßenbahn ab 1989.

"Wir wollen mit unserer Veranstaltung daran erinnern und unsere Forderungen für die aktuelle Weiterentwicklung des ÖPNV-Schienennetzes verbinden", informiert Willi Loose, Sprecher Bündnis Verkehrswende Frankfurt. 
https://www.buendnis-verkehrswende-frankfurt.de/