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Letzte Aktualisierung: 03.07.2020

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3,7 Millionen Euro Förderung für studentisches Wohnen

Stadtrat Josef bewilligt Mitfinanzierung eines Wohnheims

von Ilse Romahn

(26.06.2020) Planungsdezernent Mike Josef hat einen Zuschuss von bis zu 3,738 Millionen Euro zur Mitfinanzierung eines neuen Studierendenwohnheims bewilligt.

Damit wird ein Vorhaben des Studentenwerks Frankfurt an der Riedbergallee mit insgesamt 361 Wohnheimplätzen von der Stadt Frankfurt unterstützt.

„Frankfurt wird als Studienort zunehmend attraktiver. Doch gerade Studierende haben es auf dem angespannten Wohnungsmarkt sehr schwer, eine angemessene und bezahlbare Unterkunft zu finden. Deshalb unterstützen wir seit dem Jahr 2013 den Neubau von Studierendenwohnheimen mit einem städtischen Förderprogramm“, erläutert Josef. „Das ist wichtig, auch wenn wir als Kommune nicht die originäre Zuständigkeit für studentisches Wohnen haben. Denn es ist für uns ein bedeutendes Anliegen, die Wohnraumsituation für Studierende spürbar zu verbessern. Schließlich möchten wir ein Wohnungsangebot für alle Bevölkerungs- und Einkommensschichten und eine gute soziale Durchmischung“, fügt der Planungsdezernent hinzu.

Bei dem Projekt an der Riedbergallee entstehen neun Wohnungen für Wohngemeinschaften mit 44 Zimmern und 315 Einzelappartements sowie zwei Zweierappartements für entweder ein Elternteil mit Kind oder ein studentisches Paar. Die künftige Miete beträgt 10,80 Euro pro Quadratmeter und Monat. Der Neubau nimmt darüber hinaus ein Gästehaus auf, das nicht Gegenstand der Förderung ist.

Das rein kommunale „Frankfurter Programm zur Wohnraumförderung für Studierende“ wendet sich an interessierte Bauherren und bietet attraktive Anreize zum Bau von Studentenappartements. Mithilfe des Förderprogramms konnte die Stadt in den vergangenen Jahren eine Gesamtsumme von rund 10,5 Millionen Euro bewilligen. Damit wird der Neubau von fünf Wohnheimprojekten mit mehr als 800 Plätzen ermöglicht. Weitere Projekte entstehen ohne städtische Fördermittel, wie derzeit beispielsweise am Rohmerplatz in Bockenheim.

„Die Stadt Frankfurt steht im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Deshalb brauchen Studenten gerade am Anfang gute Startmöglichkeiten. Dazu gehört ein Dach über dem Kopf. Daher ist die Förderung studentischen Wohnraums Teil unserer Stadtentwicklungspolitik“, führt Josef aus. „So werden die Stadt und auch der Studienort Frankfurt künftig noch attraktiver.“

Weitere Informationen zu den städtischen Wohnungsbauförderprogrammen finden sich unter http://www.stadtplanungsamt-frankfurt.de im Internet. (ffm)