37.850 Euro für Projekte in Höchst und Unterliederbach
Infraserv Spendenkonzept 2017
Burdenski vertrat den Vorsitzenden der Infraserv Geschäftsführung Jürgen Vormann, der kurzfristig verhindert war. „Wir haben in diesem Jahr spannende Anfragen erhalten. Ich freue mich, dass wir viele interessante und sinnvolle Projekte unterstützen können – ich denke hier zum Beispiel an einen Malkurs, der den eigenen Stadtteil zum Thema hat, an den geplanten Sprachunterricht für Flüchtlinge und an Hilfsangebote für Geschwister behinderter Kinder.“ Dr. Burdenski übergab Spendenschecks in Höhe von insgesamt 37.850 Euro an 39 Institutionen und Initiativen.
Burdenskis Vorgänger im Amt als Personalchef, Ernst-Josef Robiné wurde für ein Projekt der Stiftergemeinschaft Justinuskirche mit einer Spende bedacht. Die älteste Kirche in Frankfurt will die wertvollen Paramente katalogisieren und so der Nachwelt erhalten. Als Anschauungsobjekt hatte Robiné ein 350 Jahre altes Kelchtuch dabei.
Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung und Integration
Die Schwerpunkte des Spendenkonzepts von Infraserv Höchst liegen bei der Unterstützung von kulturellen Projekten, der Bildungsförderung an Schulen in Verbindung mit neuen Technologien sowie der Förderung sozialer Integration, insbesondere von Jugendlichen und Senioren. Die Spenden sollen als Anschubfinanzierung für neue Projekte dienen. Im Anschluss sollten diese idealerweise ohne weitere Unterstützung langfristig weiterlaufen können. Im Mittelpunkt der Förderung stehen die Ortschaften rund um den Industriepark Höchst. Mit 75.000 Euro pro Jahr werden Projekte und Initiativen aus zwei bis drei Stadtteilen des Frankfurter Westens und Kelsterbach, die sich in einem vierjährigen Turnus abwechseln, unterstützt.
Die Mittel werden jährlich in zwei Spendenrunden ausgeschüttet. Ein unabhängiger Spendenbeirat wählt die Projekte und Initiativen aus und entscheidet über Förderung und Förderhöhe. Die Mitglieder des Beirats sind 2017: Christoph Brum und Hubert Schmitt, die Vorsitzenden der Vereinsringe Höchst und Unterliederbach, Holger Vonhof vom Höchster Kreisblatt als Vertreter der Presse sowie Kirsten Mayer und Dr. Wolfhart Burdenski von Infraserv Höchst.
Zweite Spendenrunde 2017: Anträge bis 4. August einreichen
Höchst und Unterliederbach stehen im Jahr 2017 weiterhin im Fokus des Spendenkonzeptes. Vereine, Schulen, Kindergärten und Initiativen aus diesen Stadtteilen können bis Freitag, 4. August 2017 ihre Anträge für die zweite Spendenrunde einreichen –online unter www.ihr-nachbar.de/spendenformular
Im Jahr 2018 werden abweichend vom vierjährigen Turnus Nied und Sossenheim im Mittelpunkt des Infraserv-Spendenkonzepts stehen. Denn diese Stadtteile feiern ein Doppeljubiläum: Beide werden 800 Jahre alt und sollen die Möglichkeit bekommen, sich für ihre Jubiläumsaktivitäten um Förderung zu bewerben. Erst im Jahr 2019 werden wieder Projekte in Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach gefördert.
Weitere Artikel aus der Kategorie: