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Letzte Aktualisierung: 01.07.2022

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34.000 Euro für den Westen

Infraserv unterstützt Projekte in Kelsterbach, Sindlingen und Zeilsheim

von Bernd Bauschmann

(20.05.2022) Outdoor-Sport, ein grünes Klassenzimmer oder ein Fuhrpark für die Schulpause – Vereine und Initiativen aus Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach planen viele Projekte, die das Leben in ihren Stadtteilen bereichern sollen.

Bildergalerie
ie Vertreter der unterstützten Projekte von Vereinen, Institutionen, Schulen und Kindergärten aus Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach mit Jürgen Vormann, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Infraserv Höchst und dem Spendenbeirat.
Foto: Infraserv GmbH & Co. Höchst KG 2022
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Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Infraserv Höchst übergab Petra Hickel und Kathleen Beirith eine Spende für die neue Forscherecke in der Erweiterten Schulischen Betreuung der Käthe-Kollwitz-Schule
Foto: Infraserv GmbH & Co. Höchst KG 2022
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Infraserv Höchst unterstützt dieses Engagement mit seinem Spendenkonzept, für das pro Jahr 75.000 Euro bereitstehen. Die erste Spendenrunde 2022 ist bereits abgeschlossen: Jürgen Vormann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Infraserv Höchst, hat am Donnerstag, 19. Mai, Spendenbriefe in Höhe von 33.982 Euro überreicht – erstmals seit 2019 wieder im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung, die Pandemie-bedingt in den letzten beiden Jahren nicht stattfinden konnte. Rund 70 Vertreter von Vereinen und Initiativen waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte vorzustellen und sich auszutauschen. „Ich freue mich sehr, dass wir heute wieder persönlich zusammenkommen und auf diese Weise Ihr Engagement würdigen können“, sagte Vormann im Rahmen der Veranstaltung. „Ihre Arbeit, gerade die Aktivitäten für Kinder und Jugendliche, leistet einen wichtigen Beitrag für das soziale Miteinander in den Stadtteilen, das in den letzten beiden Jahren oftmals zu kurz kam.“

Im vergangenen Jahr hatte Infraserv Höchst mit einem Corona-Sonderprogramm das Spendenbudget verdoppelt und insgesamt 150.000 Euro bereitgestellt, um den unter der Corona-Pandemie leidenden Vereinen aus dem Frankfurter Westen in besonderer Weise zu helfen.

Bewegung und Naturerfahrung für Kinder und Jugendliche
Besonders Kinder und Jugendliche waren von den Einschränkungen der Pandemie betroffen – aus diesem Grund geht es bei vielen der geförderten Vorhaben um die Themen Naturerfahrung und Bewegung für junge Menschen. Eine Zeilsheimer Schule plant beispielsweise ein „grünes Klassenzimmer“ mit der entsprechenden Outdoor-Tafel, während das Katholische Kinder- und Familienzentrum in Kelsterbach den Kindern Natur und Umwelt durch digitale Medien näherbringen möchte. Gleich zwei Kindertagesstätten wollen ihr Außengelände verschönern. Bewegungsförderung steht bei der Ludwig-Weber-Schule in Sindlingen auf dem Programm: Für die Pause stellt die Schule den Schülerinnen und Schülern in Zukunft Roller und andere Fahrzeuge bereit. Die Boxabteilung der Turngemeinde Zeilsheim 1885 e.V. musste während der Corona-Zeit spontan auf ein Outdoor-Programm umstellen. Dies kam bei den Boxern sehr gut an. Nun kann wieder richtig in der Halle trainiert werden, aber mit dem Projekt soll das Angebot an Outdoor-Training weiter ausgebaut und verbessert werden.

45 Projektvorschläge wurden im Rahmen der ersten Spendenrunde eingereicht, aus denen ein unabhängiger Spendenbeirat 37 Maßnahmen ausgewählt hat. Dem Beirat gehören Klaus Mettin, Claus Thrun und Thorsten Schreiner an, die Vorsitzenden der Vereinsringe Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach. Nadine Scherer vom Freitags-Anzeiger vertritt die Presse, Personalleiter Holger Kison und Kirsten Mayer aus der Unternehmenskommunikation nehmen für Infraserv Höchst am Spendenbeirat teil. Die geförderten Projekte entsprechen alle dem Ziel des Infraserv-Spendenkonzepts: Durch die Spenden sollen kulturelle Projekte, die Bildungsförderung an Schulen in Verbindung mit neuen Technologien sowie die Förderung sozialer Integration, insbesondere von Jugendlichen und Senioren, unterstützt werden. Die Mittel aus dem Spendenbudget von Infraserv Höchst, Betreiber des Industrieparks Höchst sollen als Anschubfinanzierung dienen.

Zweite Spendenrunde beginnt am 1. Juni
Vereine, Kindergärten und Institutionen aus den acht Stadtteilen des Ortsbezirks 6 rund um den Industriepark Höchst sowie aus der Stadt Kelsterbach können sich im Vier-Jahres-Turnus um die Mittel von insgesamt 75.000 Euro aus dem Infraserv-Programm bewerben. Die Zuschüsse werden jeweils in zwei Runden vergeben. Die Bewerbungsfrist für die zweite Spendenrunde 2022 in Sindlingen, Zeilsheim und Kelsterbach beginnt am Mittwoch, 1. Juni, und endet am Freitag, 2. September.

Die Anträge sollten folgende Angaben enthalten: Eine Beschreibung des Projekts, falls nötig mit Bildern oder weiterführenden Informationen, eine Kontaktadresse des Antragstellers, die Nennung und Erläuterung der gewünschten Fördersumme und, wenn vorhanden, die Zusicherung der Gemeinnützigkeit. Laufende Kosten wie Mieten oder Personalkosten sind nicht förderungswürdig.

Weitere Informationen gibt es online unter www.ihr-nachbar.de/spendenkonzept.