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Letzte Aktualisierung: 21.01.2022

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2 x Hören: Schumann am 14. Januar

von Ilse Romahn

(12.01.2022) Vertiefen, verinnerlichen – und neu hören: Das Ohr auf Besonderheiten eines klassischen Werks lenken möchte die neue Reihe „2 x hören“ der Alten Oper Frankfurt. Die vier Termine innerhalb der Spielzeit 2021/22 rücken jeweils eine kammermusikalische Komposition ins Zentrum.

Schumann Quartett
Foto: Kaupo Kikkas
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Gemäß dem Titel erklingt das entsprechende Werk zweimal: zunächst unkommentiert, dann richten die Musiker und Dr. Markus Fein (Moderator und Alte Oper-Intendant) im Werkstattgespräch das Augenmerk auf Stellen, die aufhorchen lassen, auf Feinheiten und Kühnheiten, auf kompositorische Kniffe und Geniestreiche – oder auch auf persönliche Lieblingsstellen oder Hürden aus der Sicht der Interpreten. Auf der Basis dieses Hintergrundwissens lässt sich die Musik beim zweiten Hören gänzlich neu erfahren und wertschätzen. Mit dem neuen Format richtet sich die Alte Oper auch an Klassikneulinge, die sich gerne an die Musik heranführen lassen möchten.

Mit der erstmaligen Fusion aus Streichquartett und Klavierpart zum Klavierquintett hatte Robert Schumann 1843 ein Werk geschaffen, das nachfolgenden Komponisten zum Vorbild wurde. „Herrlich, voll Kraft und Frische“, urteilte Schumanns Frau Clara, die bei der Uraufführung im Leipziger Gewandhaus selbst am Klavier saß und später zur Widmungsträgerin des Quintetts wurde.

Diesem Klassiker der Kammermusikliteratur widmen sich in der dritten Ausgabe der Reihe „2 x hören“ am Freitag, 14. Januar 2022, um 20.00 Uhr im Mozart Saal der Alten Oper der Pianist Matthias Kirschnereit und das Schumann Quartett. Mit seinem Namen bezieht sich das Quartett im Übrigen nicht auf den Komponisten, sondern auf die drei Brüder Erik, Ken und Mark Schumann, die die Formation 2007 in Köln gründeten.

Abonnement 2 x hören € 19,- / 25,- / 32,- / 39,- (Endpreise), Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de

Aktuelle Informationen über pandemiebedingte Besonderheiten des Konzertbetriebs finden sich auf der Homepage der Alten Oper: www.alteoper.de/corona.