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Letzte Aktualisierung: 29.01.2020

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1822-Neujahrskonzert am 12. Januar in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(27.12.2019) Musik vermag die Menschen in schillernde Zauberwelten und Traumreiche zu führen: Das möchte die Junge Deutsche Philharmonie am Sonntag, 12. Januar 2020, belegen, wenn sie von 18.00 Uhr an den traditionell ersten Klassiktermin des neuen Jahres im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt gestaltet.

Junge Deutsche Philharmonie
Foto: Achim Reissner
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„Sphären“ lautet dementsprechend das Motto des kommenden 1822-Neujahrskonzerts, mit dem das Orchester an das langjährig bewährte Prinzip anknüpft, das Jahr in der Alten Oper mit einem überraschenden, geistreichen und unterhaltsamen Programm musikalisch zu begrüßen. Das Orchester steht dabei diesmal unter der Leitung des britischen Komponisten und Dirigenten Sir George Benjamin, der an dem Konzertabend auch mit einem eigenen Werk vertreten ist: „Dream of the Song“, 2015 uraufgeführt, fasst Gedichte und Textfragmente dreier Lyriker aus dem 11. und dem 20. Jahrhundert, die ihre prägende Zeit im spanischen Granada verbrachten, zu einer filigranen nächtlichen Traumvision zusammen. Besondere klangliche Reize entstehen dabei durch den Einsatz von Countertenor und Frauenchor – in Frankfurt übernehmen diese Partien der britische Countertenor Tim Mead und die Damen des SWR Vokalensemble.

Am Beginn des Abends steht György Ligetis hypnotisches „Clocks and Clouds“ aus dem Jahr 1973, das gänzlich ohne Violinen auskommt und dafür einen zwölfstimmigen Frauenchor verwendet. Zum Programm zählen auch die Bläsersinfonie Igor Strawinskys und Paul Dukas’ „Zauberlehrling“ – die plastische und klangfarbenstarke Vertonung von Goethes Ballade über die dramatischen Folgen einer unbedachten Hexerei. Maurice Ravels atmosphärische zweite Suite aus dem Ballett „Daphnis und Chloé“ bildet den Abschluss dieses musikalischen Ausflugs in andere Welten.

Mit freundlicher Unterstützung der Frankfurter Sparkasse

€ 22,- / 33,- / 43,- / 49,- / 59,- / 68,- (Endpreise). Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de