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160 Jahre: Frankfurter Künstlergesellschaft in der Englischen Kirche Bad Homburg

Die Frankfurter Künstlergesellschaft (FKG), der Künstler aus dem gesamtem Rhein-Main-Gebiet angehören, ist eine der ältesten Künstlervereinigungen der Welt. Sie wurde 1857 aus beruflichen Interessen gegründet, denn schon damals ging es um Fragen wie die Wahrung der Urheberrechte oder die soziale Absicherung der Künstler.

Aber die Auseinandersetzung um künstlerische Richtungen prägte die Vereinigung über viele Jahrzehnte hinweg ebenfalls. Letztlich zeigt sie sich auch 160 Jahre nach ihrer Gründung als ein lebendiger Verein, in dem nicht Schulen oder Richtungen die Mitgliedschaft bestimmen. Ihm gehören die unterschiedlichsten Künstler aus dem Großraum Frankfurt an.

Wie sie mit ihren verschiedenen Sichtweisen die Dinge kritisch hinterfragen und bildnerisch darstellen, verdeutlicht die Ausstellung, die die FKG jetzt im Kulturzentrum Englische Kirche in Bad Homburg veranstaltet. Ob der Vielfalt der Ausrichtungen verspricht sie anregende und spannende Begegnungen. Neben Vertretern der gegenständlichen und der abstrakten Kunst schlossen sich in letzter Zeit auch Vertreter jüngerer Techniken an. Architektur, Bildhauerei, Malerei und Zeichnung werden ergänzt durch Digitale Kunst, Filme, Fotoarbeiten und Installationen.

Die Ausstellung „Frankfurter Künstlergesellschaft e.V. gegr. 1857 – heute“ in der Englischen Kirche am Ferdinandsplatz wird am Freitag, 10. August, um 19 Uhr eröffnet und läuft bis zum 2. September. Geöffnet ist sie dienstags und freitags bis 16 bis 19 Uhr, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

www.frankfurter-kuenstlergesellschaft.de