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Letzte Aktualisierung: 31.05.2020

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15 Golfs für die Johanniter-Unfall-Hilfe

von Ilse Romahn

(14.05.2020) Die Commerzbank AG stellt dem Regionalverband Rhein-Main der Johanniter unentgeltlich 15 Autos aus dem Fuhrpark der Bank zur Verfügung. Die Unterstützung können die Johanniter in der Corona-Krise besonders gut gebrauchen.

links: Michael Gasche, Leiter Mobility Services, Group Organisation and Security, Commerzbank, mittig: Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. des Regionalverbands Rhein-Main, rechts: Raoul Richter, Bereichsleiter Shared Services, Group Organisation and Security, Commerzbank
Foto: Alexandra Lechner
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Mitarbeiter mit Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel versorgen, Unterlagen von Standort zu Standort bringen, Bedürftige beim Einkauf unterstützen: Die Johanniter führen in der Corona-Krise viele zusätzliche Fahrten durch. Da kommt die Unterstützung durch die Commerzbank wie gerufen: Bis Ende Juni stellt die Bank dem Regionalverband Rhein-Main der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 15 VW Golf VII unentgeltlich zur Verfügung. Auch das Betanken ist für die Johanniter kostenlos.

„Die Golfs sind Teil des bundesweiten Fuhrparks der Commerzbank und werden normalerweise für Dienstreisen eingesetzt", erklärt Raoul Richter, Bereichsleiter Shared Services, Group Organisation and Security der Commerzbank. „da die Mitarbeiter die Autos aufgrund der Corona-Krise nicht so stark nutzen, möchten wir auf diesem Weg gerne das Engagement der Johanniter unterstützen und uns als Bank solidarisch zeigen. Denn soziales Engagement für die Gesellschaft ist gerade jetzt wichtig."

Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., und 15 weitere Johanniter nehmen die Fahrzeuge am Vitreum, einem Standort der Commerzbank in Eschborn, in Empfang. Ein Kollege der Drohnenstaffel hielt diesen Anlass mit seiner Drohne fotografisch fest. „Wir sind begeistert von der spontanen Hilfsaktion", so Pitsch. „Die Fahrzeuge verschaffen uns mehr Luft, denn neben den zusätzlichen Aufgaben in der Corona-Krise müssen wir natürlich auch unseren normalen Betrieb aufrechterhalten." So sind rund 800 Johanniter haupt- und ehrenamtlich in Frankfurt und angrenzenden Landkreisen tätig – unter anderem im Rettungsdienst, im Krankentransport und in der Flüchtlingshilfe.

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