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Letzte Aktualisierung: 30.09.2020

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14. Frankfurter Infobörse zu gemeinschaftlichem und genossenschaftlichem Wohnen

von Ilse Romahn

(16.09.2020) Am Samstag, 26. September, findet die 14. Frankfurter Infobörse zum gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Wohnen statt. Die Veranstaltung im Dezernat Planen und Wohnen in der Kurt-Schumacher-Straße 10 wird vom Amt für Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen organisiert.

Die Infobörse bietet Besuchern ein breites Angebot an Informationen und Diskussionsmöglichkeiten und lädt zum Kennenlernen verschiedener gemeinschaftlicher Wohnkonzepte ein.

Wie in den Vorjahren ist ein kostenfreier Besuch vor Ort möglich – allerdings nur nach vorheriger Registrierung und nur für eine begrenzte Zahl an Teilnehmern pro Zeitfenster. Damit trotzdem viele Interessierte an den Inhalten teilhaben können, besteht erstmalig auch die Möglichkeit einer digitalen Teilnahme an der Infobörse. Die live gestreamten Vorträge und Diskussionen werden ergänzt durch kurze Interviews mit Wohngruppen und Experten, die auf der Website des Netzwerks abgerufen werden können.

Vorträge und Podiumsdiskussion
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit Vorträgen zur Bedeutung des neuen Baulandbeschlusses für gemeinschaftliche Wohnprojekte, den wichtigsten Eckpunkten des Frankfurter Konzeptverfahrens und dem aktuellen Stand der Planung Frankfurter Neubaugebiete. Interessierte erhalten so einen guten ersten Überblick, welche Möglichkeiten die Stadt Frankfurt gemeinschaftlichen Wohnprojekten für die Umsetzung ihrer Projektideen bietet.

Eröffnet wird die Infobörse durch den Dezernenten für Planen und Wohnen, Mike Josef, dem es ein dringendes Anliegen ist, das gemeinschaftliche Wohnen voranzubringen. „Durch den Baulandbeschluss und das Konzeptverfahren haben sich die Bedingungen für die Gründung und Umsetzung gemeinschaftlicher Wohnprojekte in Frankfurt klar verbessert. Das sehen wir daran, dass schon jetzt immer mehr Liegenschaften im Rahmen des Konzeptverfahrens an gemeinschaftliche Wohnprojekte vergeben werden“, sagt der Stadtrat. Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen moderiert die anschließende Podiumsdiskussion, diesmal unter anderem mit Katharina Wagner, Referentin im Dezernat Planen und Wohnen, und Beate Steinbach aus dem Amt für Wohnungswesen, bei der noch offene Fragen geklärt werden können. Vorträge und Diskussion werden live gestreamt, so dass sich jeder auch bequem von zu Hause per Chatfunktion an der Diskussion über die Rahmenbedingungen gemeinschaftlicher Wohnformen beteiligen kann.

Wohngruppen und Fachleute vor Ort treffen
Ab 12 Uhr stellen sich Akteurinnen und Akteure des gemeinschaftlichen Wohnens an zahlreichen Informationsständen vor. In bekannt bunter Zusammenstellung präsentieren lokale Wohngruppen, Initiativen und Genossenschaften ihre Erfahrungen und Wünsche zu alternativen Wohnformen; Akteure der Stadtverwaltung und interessierte Banken informieren über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten. Die Palette der Themen an den Ständen der Ausstellenden ist vielfältig. Die Infobörse bietet Interessierten also eine gute Gelegenheit, sich mit Experten auszutauschen und in Kontakt mit Projekten zu treten.

Von 14 bis 15 Uhr besteht zudem die Gelegenheit, Architektinnen und Architekten aus verschiedenen Büros kennenzulernen und sich mit ihnen über Fragen zur baulichen Planung von Wohnprojekten auszutauschen.

Informieren und Vernetzen – Chance nutzen
„Die Chancen für gemeinschaftliche Wohninitiativen ihre Projektideen realisieren zu können, sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Um sie zu nutzen, ist es wichtig, dass sich die Gruppen schon möglichst früh mit Gruppengründung, Fragen der Finanzierung, baulichen Aspekten oder geplanten Angeboten fürs Quartier beschäftigen“, sagt Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt. Planungsdezernent Josef ergänzt: „Die Infobörse ist eine ideale Gelegenheit, sich zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. Deshalb freuen wir uns, dass die Infobörse trotz erschwerter Bedingungen auch dieses Jahr wieder stattfinden kann und es sogar zusätzlich ein digitales Programm gibt.“

Wer persönlich teilnehmen möchte, sollte sich frühzeitig ein kostenloses Ticket auf der Seite des Netzwerks sichern. Weitere Informationen gibt es beim Amt für Wohnungswesen unter http://www.wohnungsamt.frankfurt.de im Internet oder unter der Telefonnummer (06921247316 sowie beim Netzwerk Frankfurt unter https://www.gemeinschaftliches-wohnen.de/14-frankfurter-informationsborse/ und der Telefonnummer (069)91501060. (ffm)