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Letzte Aktualisierung: 27.02.2021

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Überdurchschnittliche Behandlungsqualität bei gutartiger Prostatavergrößerung

von Ilse Romahn

(18.02.2021) Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung haben im Klinikum Frankfurt Höchst eine überdurchschnittliche Behandlungsqualität. Dies bestätigt erneut die Qualitätsprüfung der AOK Hessen. Somit erhält die Klinik für Urologie das entsprechende AOK-Gütesiegel bereits zum fünften Mal in Folge.

Das Qualitätssiegel ist ein Anhaltspunkt für Patienten, die auf der Suche nach einer geeigneten Klinik für, in diesem Fall, Operationen bei gutartiger Prostatavergrößerung sind. Aber auch für die zuweisenden Haus- und Fachärzte sind die AOK-Lebensbäumchen eine wichtige Orientierungshilfe bei der Überweisung an Kollegen. Die Ergebnisse der Qualitätsprüfung werden in der sogenannten „Weißen Liste“ zur Verfügung gestellt. Ärzte, Patienten und Angehörige können die Behandlungsqualität von Krankenhäusern mit dem AOK-Krankenhausnavigator bundesweit im Internet vergleichen und so die geeignete Klinik finden. Mehr Informationen unter www.aok-gesundheitsnavi.de.

In der Klinik für Urologie am Klinikum Frankfurt Höchst gilt der Holmium-Laser bereits seit vielen Jahren als „Goldstandard“ zur schonenden Behandlung der vergrößerten Prostata sowie zur Therapie von Harnsteinen. Im Gegensatz zur Therapie mit dem „Greenlight“-Laser kann mit dem Holmium-Laser Prostatagewebe zur feingeweblichen Untersuchung gewonnen und so auch das Vorliegen eines Prostatakrebses bei vermeintlicher gutartiger Prostatavergrößerung diagnostiziert werden. „Mit dem Holmium-Laser können wir unseren Patienten frühzeitig eine weitere Therapie mit deutlich höherer Heilungschance anbieten und eine Diagnoseverschleppung vermeiden“, betont Husein Slaiman, komm. Leiter der Klinik.

 

Grundlage des Krankenhausnavigators sind Daten, die nach dem QSR-Verfahren (QSR = Qualitätssicherung der stationären Versorgung mit Routinedaten) ermittelt wurden. Das Besondere an QSR ist die konsequente Berücksichtigung aller Krankenhausbehandlungen eines Patienten bis zu einem Jahr nach dem ersten Eingriff. Ein aufwändiges statistisches Verfahren sorgt für einen fairen Krankenhausvergleich. Im QSR-Verfahren erhalten im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich gute Kliniken drei Lebensbäume, durchschnittliche Kliniken zwei und unterdurchschnittliche Krankenhäuser werden mit einem Lebensbaum gekennzeichnet. 

Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de oder www.kliniken-fmt.de.