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Letzte Aktualisierung: 07.04.2020

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‚Qanga – Die Geschichte Grönlands als Graphic Novel‘

Direktorenführung zur Sonderausstellung

von Ilse Romahn

(12.03.2020) Wer erzählt die Geschichte eines Volkes, das keine eigene Geschichtsschreibung hat?

Das Lager – Aquarellzeichnung
Foto: Stadt Frankfurt / Konrad Nuke Gottfredsen
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In einer einmaligen Zusammenarbeit mit Archäologen des dänischen Nationalmuseums Kopenhagen haben der grönländische Zeichner und Künstler Nuka Godtfredsen und die Autorin Lisbeth Valgreen eine vielschichtige Graphic Novel entworfen, die auf Grundlage aktueller archäologischer Funde historisches Wissen vermittelt. In bildgewaltigen Erzählungen gelingt es dem grönländischen Illustrator unter anderem die Ankunft der ersten Menschen in Grönland zu veranschaulichen, die vor 4500 Jahren aus dem heutigen Kanada einwanderten. Originalfunde von Alltagsgegenständen aus dem Museum der Weltkulturen ergänzen die Ausstellung. Themenvertiefend verdeutlicht die Poster-Ausstellung „Our Arctic Future“ die Zukunft dieses Lebensraumes – in Zeiten des Klimawandels.

Am Freitag, 13. März, führt Wolfgang David, Leitender Direktor des Archäologischen Museums, um 16 Uhr durch die Sonderausstellung „QANGA - Die Geschichte Grönlands als Graphic Novel“.

Eine vorherige Anmeldung per Telefon unter (069)21239344 (dienstags bis freitags, zwischen 9 und 15 Uhr) oder per E-Mail an fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de ist erforderlich.

Die Führung ist kostenlos. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Für Erwachsene gilt der reguläre Eintritt von sieben Euro, ermäßigt drei. Treffpunkt ist das Museumsfoyer des Archäologischen Museums Frankfurt, Karmelitergasse 1. (ffm)