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Letzte Aktualisierung: 15.11.2019

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‚Making Memory‘

Ein experimentelles, diskursives Filmprogramm zur gegenwärtigen Erinnerungspraxis

von Ilse Romahn

(01.11.2019) Die diesjährige Lernnacht des Jüdischen Museums erinnert mit einem experimentellen Filmprogramm an die Pogrome des 9. Novembers 1938 und findet im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen 2019 statt. Der Abend widmet sich ästhetischen Formen des Erinnerns und deren Verhältnis zur Erinnerungspolitik.

Die kurzen, meist neueren Videos von Künstlern, die Madeleine Bernstorff und Maya Schweizer zu einem Filmprogramm zusammengestellt haben, sind nicht nur Erinnerungsspeicher, sondern auch experimentelle Apparate, die in komplexen Suchbewegungen visuelles Gedächtniswissen generieren und hinterfragen.

Der zweiteilige Abend wird ergänzt durch ein Künstlerinnengespräch mit den Filmemacherinnen Ruth Novaczek und Maya Schweizer, moderiert von Madeleine Bernstorff, und begleitet durch ein Podium zu neuen künstlerischen Formen des Erinnerns.

Die Filme werden in englischer oder deutscher Sprache oder mit englischen Untertiteln gezeigt. Das Gespräch und das Podium finden in deutscher und englischer Sprache statt. Die Veranstaltung am Samstag, 9. November, beginnt um 19 Uhr.  (ffm)