‚Lies mir unser Buch vor‘ und ‚Was macht das hier?‘
Workshops für die ganze Familie im Weltkulturen Museum
Wie verbringen Kinder und Großeltern gemeinsam Zeit? Reparieren sie Fahrräder, tauschen Geheimnisse aus oder kochen zusammen? Mit Unterstützung der Künstlerin und Bilderbuchillustratorin Patricia Thoma zeichnen und schreiben Kinder und Großeltern gemeinsam ihre Erinnerungen und Pläne für die Zukunft auf. Anschließend wird ein kleines Buch aus den Seiten gebunden.
Patricia Thoma zeigt ein eigenes Werk in der Ausstellung „Grey is the new pink – Momentaufnahmen des Alterns”. Die 1977 geborene Künstlerin war mit ihren Arbeiten bereits fast rund um den ganzen Globus in Ausstellungen vertreten. Ihr zusätzliches Engagement gilt Kunstprojekten mit Kindern und Jugendlichen.
Die Ausstellung „Grey is the new pink“ wirft Fragen auf wie: Wer ist wo wann alt? Kann man der „Herausforderung Alter“ optimistisch begegnen? Und welche versteckten Potenziale schlummern im Älterwerden? In der Ausstellung nähern sich internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kunstschaffende und Lyriker, aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen, Literatur, Zeichnungen sowie Raum- und Multimedia-Installationen und Performances an. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung wird der individuelle Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod mit Blick auf das Altern zusammengestellt. Zahlreiche Fotografien und Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie sowie Werke der Bibliothek des Weltkulturen Museums erweitern die Perspektiven auf die Thematik.
Der Workshop für Großeltern und Enkel ab vier Jahren im Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29 kostet 7,50 Euro pro Tag inklusive Material. Die Teilnahme ist an einem oder beiden Tagen möglich.
Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail an weltkulturen.bildung@stadt-frankfurt.de oder unter Telefon (069)21238362 erforderlich.
Wer sich lieber mit der Ausstellung „Gesammelt. Gekauft. Geraubt? Fallbeispiele aus kolonialem und nationalsozialistischem Kontext“ beschäftigen möchte, kann am Sonntag von 14.30 bis 17 Uhr am Workshop „Was macht das hier?” mit Besuch der Ausstellung teilnehmen.
Wie und unter welchen Umständen sind Objekte in das Weltkulturen Museum gekommen? In der Ausstellung „Gesammelt. Gekauft. Geraubt?“ setzen sich Kinder ab zwölf Jahren und Jugendliche mit der Herkunftsgeschichte der ausgestellten Objekte auseinander, die mit der Kolonialgeschichte wie auch der Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland verflochten sind. Der Workshop am Schaumainkai 29 kostet 7,50 Euro inklusive Eintritt, die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. (ffm)
Weitere Artikel aus der Kategorie: