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Letzte Aktualisierung: 19.10.2020

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‚Frankfurt erzählt‘ im Institut für Stadtgeschichte

Kameramann Thürling berichtet über die Augsburger Puppenkiste und die Hesselbachs

von Ilse Romahn

(06.10.2020) Am Montag, 12. Oktober, berichtet Horst Thürling, ehemaliger Chefkameramann des Hessischen Rundfunks, im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main von seinen Filmhöhepunkten und Drehtechniken sowie dem Wandel der Fernsehproduktion während seiner 35-jährigen Tätigkeit.

Der Erzählabend „Als TV noch Fernsehen hieß“ wird von Markus Häfner moderiert.
 
In den 1960er Jahren drehte Thürling unter anderem die Fernsehserie „Die Hesselbachs“, zahlreiche Produktionen der Augsburger Puppenkiste sowie mit „Von Mäusen und Menschen“ (1967) den ersten Farbspielfilm für das deutsche Fernsehen. Hierbei arbeitete er mit Schauspielern wie Mario Adorf, Hans Clarin, Wolf Schmidt oder Liesel Christ zusammen. Thürling stand nicht nur hinter der Kamera, sondern entwickelte auch kreative Kulissen und Ausstattungen wie die Plastikfolie als Meer-Ersatz in der Augsburger Puppenkiste. Seine Grundausbildung erfuhr Thürling bei der DEFA in Ost-Berlin, das er 1953 verließ. Auch diese Zeit sowie der Beginn und die Entwicklung seiner Karriere beim Hessischen Rundfunk und schließlich auch der Abschluss dieser stehen im Fokus des Erzählabends.

Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“. Die Schau zeichnet ein facettenreiches Bild des Jahrzehnts und ist noch bis zum 18. April 2021 im Institut für Stadtgeschichte zu sehen.

Der Erzählabend beginnt um 18 Uhr im Refektorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Es besteht die Möglichkeit zur Platzreservierung über das Online-Reservierungsportal auf der Webseite des Instituts unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de . (ffm)