Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 01.03.2021

Werbung
Werbung

‚Aktuell sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif‘

Stadtrat Josef stellt Bebauungspläne mit fast 40.000 Wohneinheiten vor

von Ilse Romahn

(10.02.2021) Planungsdezernent Mike Josef hat am 9. Februar einen Überblick über die vorhandenen Wohnungsbaupotenziale der Stadt Frankfurt gegeben und den gegenwärtigen Sachstand zu den wichtigsten Baugebieten dargestellt.

„Aktuell sind Flächen für 16.500 Wohnungen baureif“, führt Josef aus. „Für etwa 9200 weitere Wohnungen stehen die Offenlage oder gar der Satzungsbeschluss der Bebauungspläne unmittelbar bevor. Zusätzlich sind Wohnbaupotenziale von rund 14.000 Wohnungen in der Entwurfsphase und somit in der planerischen Entwicklung. Damit haben wir die bauleitplanerische Bereitstellung von Flächen für fast 40.000 Wohnungen in der Pipeline. Das sind ganz enorme Zahlen.“ Nicht einberechnet sind die schwierig zu kalkulierende Potenziale in der Innenentwicklung – wie beispielsweise die laufende Aufstockung in der Fritz-Kissel-Siedlung –, die auf weitere rund 19.000 Wohneinheiten geschätzt werden.

„Damit steht die Stadt Frankfurt bei der Baureifmachung von Wohnbauflächen so gut da wie seit langem nicht“, freut sich Josef. „Die Bebauung dieser Flächen wird die verträgliche Weiterentwicklung der wachsenden Stadt ermöglichen und erheblichen Druck vom angespannten Wohnungsmarkt nehmen, auch und insbesondere bei bezahlbarem und gefördertem Wohnraum. Ich bin überzeugt, dass sich dies bald auch in den Wohnungsbaufertigstellungen widerspiegeln wird.“

Besonders hob Josef zwei Bebauungsplanverfahren vor, für die die nächsten Verfahrensschritte dem Magistrat zur Beschlussfassung vorliegen: Beim Bebauungsplan Nr. 834 – „Südlich Rödelheimer Landstraße“ („Schönhof-Viertel“) mit 2500 Wohneinheiten steht der Satzungsbeschluss bevor und beim Bebauungsplan Nr. 880 – „Friedberger Landstraße/Südlich Wasserpark“ („Günthersburghöfe“) mit 1500 Wohneinheiten der Beschluss zur Offenlage. Sowohl beim Schönhof-Viertel als auch beim früheren Mercedes-Benz-Areal im Ostend (Bebauungsplan Nr. 925 – „Hanauer Landstraße/westlich Launhardtstraße“) mit annähernd 500 Wohneinheiten könne aufgrund der sogenannten Planungsreife nach § 33 Baugesetzbuch schon gebaut werden.

Bereits in der Realisierung sind beispielsweise Projekte in der früheren Bürostadt („Lyoner Quartier“), an der Kleyerstraße („Westville“), im Rebstock-Nord, der Platensiedlung, im Bankenviertel („FOUR“), im Honselldreieck, am Güterplatz, am Sommerhoffpark und an der Hanauer Landstraße. (ffm)