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Letzte Aktualisierung: 18.05.2022

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»Power« nach Verena Güntner

Uraufführung am 6. Mai in Kammerspiele

von Ilse Romahn

(28.04.2022) Der Hund der einsamen alten Frau Hitschke ist verschwunden. Das elfjährige Mädchen Kerze, das im Dorf dafür bekannt ist, dass es seine Versprechen eisern hält, beginnt die Suche nach dem entlaufenen Tier.

Mit ihrem rhetorischen Geschick und sensiblen Gespür für die Ungerechtigkeit der Welt gelingt es Kerze, alle Kinder des Dorfes um sich zu versammeln, die im Verlauf der Suche der sogenannten zivilisierten Welt der Erwachsenen den Rücken kehren und als Hunderudel im Wald leben.

Der Roman »Power« von Verena Güntner ist ein beklemmendes Porträt ländlichen Lebens und ein Meisterstück allegorischen Erzählens, mit dem die Autorin der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Der Theaterregisseur und Musiker Markolf Naujoks bearbeitet den Roman als Uraufführung für die Bühne und entwickelt gemeinsam mit den Spielerinnen und Spielern aus dem Studiojahr Schauspiel eine Darstellungsform für den surrealen und radikalen Stoff.

Eine Koproduktion mit der Hessischen Theaterakademie

Unter der Regie von Markolf Naujoks spielen Amaru Albancando, Abdul Aziz Al Khayat, Luise Ehl, Lenz Moretti, Toni Pitschmann und Philipp Alexej Voigtländer, Mitglieder des Studiojahr Schauspiel.

Uraufführung am 6. Mai, 20 Uhr, die nächsten Vorstellungen: 15. / 27. Mai um 20.00 Uhr.

Das Studiojahr Schauspiel wird ermöglicht durch die Crespo Foundation und Aventis Foundation.