»Killology« (DSE) von Gary Owens am 7. Juni in Kammerspiele
Foto: Schauspiel Frankfurt
Drei Männer verschiedener Generationen erzählen parallel ihre Geschichten. Die Erzählstränge nähern sich aneinander an, treffen sich momentweise, um dann unmerklich auseinanderzudriften. Die Stückdramaturgie des britischen Dramatikers Gary Owen gleicht einem Penrose-Dreieck – die Erzählungen seiner drei Figuren bilden zusammen eine unmögliche Realität, die Einzelheiten lassen sich nicht zu einem kohärenten Bild zusammensetzen.
Es scheint zuerst folgerichtig: Gewalt erzeugt neue Gewalt, im virtuellen wie im analogen Raum. Aber dann schieben sich zerstörerische Vater-Sohn-Beziehungen dazwischen, Schuld und unerwiderte Liebe schreiben die Geschichten fort. Gibt es Hoffnung auf Vergebung? Welchen Ausgang der Geschichte wünschen wir den Figuren? Und hat Davey die Gewalttat überhaupt wirklich überlebt?
Unter der Regie von Helena Jackson spielen Arash Nayebbandi, Mitja Over und Uwe Zerwer.
Deutschsprachige Erstaufführung am 7. Juni, 20 Uhr, in Kammerspiele; die nächsten Vorstellungen 8. Juni, 5./11. Juli.
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