Archiv-Kultur

»B-HEIMAT. ORTE UNSERER SEHNSUCHT« von Martina Droste

Uraufführung am 8. März, 20.00 Uhr, Kammerspiele

Gebraucht werden. Nützlich sein. Dazu gehören. Ein gutes Gefühl. Oder: Benutzt werden? Objekt sein? Wie wird über Arbeitsmigration und Einwanderung in Deutschland gesprochen? Wie wirkt das auf die Möglichkeiten zur Beheimatung von Zugewanderten? Mit der Bezeichnung »Anwerbung von Arbeitskräften« organisierten die Nationalsozialisten die Verschleppung von Zwangsarbeitern.
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Schauspiel Frankfurt
Foto: Schauspiel Frankfurt

Die NS-Ideologie von Arbeit als »Dienst an der Volksgemeinschaft« machte die einen zu deutschen Volksgenossen, die anderen zu »Fremd- und Zwangsarbeitern. Nur 10 Jahre nach dem NS wurden sogenannte Gastarbeiter für den wirtschaftlichen Aufschwung Deutschlands angeworben. Die Regeln der Arbeitsorganisation bergen bis heute Regeln zum Gebrauch von Menschen. Wieviel ist ein Mensch wert? Was kann und muss neu erzählt werden? Ein intergeneratives Ensemble stellt sich dem Abenteuer des Sortierens und Neu-Erzählens und schlägt Erinnerungsbögen aus einer Vielfalt von »Gallus-Geschichten«.

Konzept & Regie Martina Droste Bühne & Kostüme Michaela Kratzer mit Davina Dauda, Sophie Grieger, Stefan Guintchev, Sumi Henrich, David Eliezer Kesselmann, Fatemeh Khojeh, Lenz Leuenroth, Abdulkadir Murat, Aeneva Newton, Homa Nezami, José Sanchez.

Uraufführung am 8. März, 20.00 Uhr, Kammerspiele, die nächsten Vorstellungen 15./20. März, 3. April.