»Aus Staub« von Jan Neumann. Uraufführung am 29. September, Kammerspiele
Foto: Schauspiel Frankfurt
»Aus Staub« entsteht als Zeitpanorama der letzten 70 Jahre.
Wie schreiben sich politische und wirtschaftliche Umbrüche in das Leben des Einzelnen ein? Wie verändert sich die Art, wie wir wohnen angesichts der großen Zeitläufte? Wie bestimmen persönliche Ereignisse wie Geburt, Krankheit, Liebe unser gesellschaftliches Zusammenleben?
Ausgangspunkt dieser spielerisch-theatralen Zeitreise ist eine Frankfurter Wohnung und deren Bewohner_innen. Eine Wohnung ist unser Heimathafen, privater Rückzugsort und Schutzraum. Ist uns noch bewusst, welch politische Sprengkraft die Frage nach dem Wohnraum hat? Wie in einer Doppelhelix verbinden sich in »Aus Staub« persönliche und politische Umbrüche. Am Ende bleibt an diesem Ort nur noch Staub, Dreck in den Ritzen der Dielen, über Jahrzehnte zusammengepresst, ein verbindendes Element, das wir alle atmen, ein Element, zu dem alles wird.
Unter der Regie von Jan Neumann spielen Altine Emini, Sebastian Kuschmann, Friederike Ott, Sebastian Reiß, Julia Staufer und Uwe Zerwer.
Uraufführung am 29. September, 20 Uhr, die nächsten Vorstellungen: 30. September, 8. und 26. Oktober, 1. November.
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