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Letzte Aktualisierung: 05.06.2020

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"Wir packen das gemeinsam - IKEA schnürt Hilfspakete vor Ort"

von Helmut Poppe

(07.04.2020) IKEA leistet Sachspenden in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Im Fokus stehen Behelfskrankenhäuser, Not- und Gemeinschaftsunterkünfte.

"Wir packen das gemeinsam - IKEA schnürt Hilfspakete vor Ort" / Dennis Balslev, CEO und Chief Sustainability Officer IKEA Deutschland.
Foto: IKEA Deutschland GmbH & Co. KG
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IKEA möchte in der Corona-Krise und den aktuellen Herausforderungen seiner Verantwortung als großer Einzelhändler gerecht werden. Mit dem Soforthilfe-Programm "Wir packen das gemeinsam - IKEA schnürt Hilfspakete vor Ort" stellt das Unternehmen mit deutschlandweit 53 Einrichtungshäusern Sachspenden in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Das Engagement ist Teil einer globalen Konzerninitiative, die Sachspenden in Höhe von insgesamt 26 Millionen Euro für 30 IKEA Märkte weltweit umfasst.

"In diesen unsicheren Zeiten möchten wir den Menschen den Alltag ein kleines bisschen besser machen", sagt Dennis Balslev, CEO und Chief Sustainability Officer IKEA Deutschland. "Hierbei haben wir vor allem Krankenhäuser im Blick, die ihre Kapazitäten erweitern müssen, um infizierte Menschen zu behandeln. Gleichzeitig sehen wir einen höheren Bedarf an Schutzräumen für Frauen und Kinder, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, oder für obdachlose Menschen. Gerade Kinder in Gemeinschaftsunterkünften brauchen eine besondere Unterstützung."

Um schnell und unbürokratisch zu helfen, hat IKEA eine entsprechende Sortimentsliste zusammengestellt. Konkret geht es dabei um IKEA Produkte wie beispielsweise Matratzen, Möbel, Aufbewahrung und Textilien für Behelfskrankenhäuser (zur nicht-medizinischen Verwendung) und Notunterkünfte sowie Spiel- und Bastelmaterial für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften.

"In einem ersten Schritt gehen jetzt unsere Kolleginnen und Kollegen vor Ort auf die Kommunen, Organisationen und Vereine zu, um den konkreten Bedarf im Einzelfall abzuklären", erläutert Christiane Scharnagl, Sustainability Managerin IKEA Deutschland. Es gibt bereits erste kleine Erfolgsgeschichten: "So haben wir die neuen Räume einer Jugendwohngruppe komplett eingerichtet, damit diese für mögliche Verdachtsfälle vorbereitet ist. Zusätzliches Geschirr ging an ein Pflegeheim, Aufbewahrungsboxen an den Katastrophenschutz. Und einer Kindernotunterkunft konnten wir gerade mit kompletten Betten und Spielsachen helfen."