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Letzte Aktualisierung: 05.03.2021

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"Wasser ist Leben"

von Ilse Romahn

(03.02.2021) Online-Vortrag: ‚Was haben ein deutsch-iranisches Wasserprojekt in Zanjan und die Wassernot im Nahen Osten mit uns in Europa zu tun?‘

„Wasser ist Leben“, betont ein Graffito an einer Wand am Bahnhof Eschersheim. „Wasser ist Leben“ ist leicht an die Wand gesprüht, aber Wassernot ist inzwischen weltweit ein zentrales Thema. In Deutschland ist diese Not in den Wäldern und manchen Stadtparks, aber auch seit den vergangenen Sommern mehr und mehr in der Landwirtschaft zu sehen. Im Nahen Osten ist die Wassernot inzwischen existenzgefährdend.

Um über das Thema zu informieren und zu diskutieren, laden die Kulturinitiative Ostwestpassagen und das Archäologische Museum Frankfurt zu einer Online-Präsentation ein mit dem Thema „Was haben ein deutsch-iranisches Wasserprojekt in Zanjan und die Wassernot im Nahen Osten mit uns in Europa zu tun?“

Bereits im vergangenen Jahr sollten die Vorträge stattfinden, mussten jedoch wegen der Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt werden.

Nun werden alle Interessierten eingeladen, online teilzunehmen und mehr über Wassernot und über ein ungewöhnliches Wasserprojekt in Iran zu erfahren. Beginnend mit der archäologischen Ausgrabung eines Salzbergwerkes, in dem außergewöhnliche Mumien entdeckt wurden, entwickelte sich ein Unterstützungsvorhaben für die Bevölkerung im Umfeld der Grabungsstelle.

Natascha Bagherpour Kashani, Kuratorin am Archäologischen Museum Frankfurt, hält einen Kurzvortrag über das deutsch-iranische Projekt in Zanjan/West-Iran. Prof. Hussain Al-Towaie, Technische Universität Darmstadt/Fachgebiet Wasserversorgung und Grundwasserschutz, berichtet über den Wasser-Notstand im Nahen Osten und PD Thomas Kluge, Institut für sozial-ökologische Forschung Frankfurt, behandelt in einem Kurzvortrag den Klimawandel und die Wassernot im Nahen Osten sowie die Wechselwirkungen mit Europa.

Die Vorträge werden am Dienstag, 9. Februar, um 20 Uhr erstmals auf dem YouTube-Kanal der FABRIK unterhttps://www.youtube.com/channel/UCtI48BZYdIEF_KXfJIsQPMw  dem ursprünglich geplanten Veranstaltungsort der Vorträge, abrufbar sein und sind im Anschluss auch auf den Homepages des Archäologischen Museums unter https://www.archaeologisches-museum-frankfurt.de/de/ und des Wissenschaftsportals L.I.S.A. der Gerda Henkel Stiftung unter https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/ verlinkt.

Neben den bereits genannten Institutionen sind außerdem das Deutsche Bergbau-Museum Bochum, das Institut IWAR der Technischen Universität Darmstadt und der Lehrstuhl Ressourcen und Rohstoffwirtschaft der BTU Cottbus sowie Partner in Iran an dem Projekt beteiligt. (ffm)