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Letzte Aktualisierung: 25.02.2020

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"Und Lust zu fabulieren" / Ein Abend mit Catharina Elisabeth Goethe

Lesung mit Michael Quast und Joachim Seng am 4. Februar im Goethe-Haus

von Ilse Romahn

(30.01.2020) Selbstbewusst und souverän, gesellig und gläubig, klug und belesen, mit viel Humor und Esprit: So ließe sich Goethes Mutter Catharina Elisabeth (1731 – 1808) charakterisieren.

Abbildungsnachweis Silhouetten Catharina Elisabeth Goethe (geb. Textor) und Michael Quast
Foto: Freies Deutsches Hochstift
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Frau Aja war eine begnadete Erzählerin. Das wusste auch Goethe, der diese Kunst des Fabulierens als sein mütterliches Erbteil bezeichnete. Sie selbst beschrieb es in einem Brief an ihren Sohn so: „Meine Gabe die mir Gott gegeben hat ist eine lebendige Darstellung aller Dinge die in mein Wißen einschlagen, großes und kleines, Wahrheit und Mährgen u.s.w. so wie ich in einen Circul komme wird alles heiter und froh weil ich erzähle."

Ihre Briefe sind die einzigen authentischen Zeugnisse ihres Wesens, ihres Lebens und ihrer virtuosen Erzählkunst, und wer wünschte sich nicht, zu Frau Rat Goethe in den Großen Hirschgraben eingeladen zu sein, um sie erzählen zu hören?

Dieser Wunsch kann nun erfüllt werden.

Michael Quast, ebenfalls ein begnadeter Erzähler und Hirschgrabenbewohner, hat mit Joachim Seng einige der schönsten Briefe von Frau Aja ausgewählt. Das Ergebnis: Eine heitere Lesung mit Erläuterungen, die alle Zuhörer froh werden lassen dürfte.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 4. Februar, 19 Uhr, im Goethe-Haus Frankfurt, Großer Hirschgraben.

Eintritt 10 € / 5 € für Mitglieder des Freien Deutschen Hochstifts

Kartenvorverkauf: Telefon (069)13880-0 anmeldung@freies-deutsches-hochstift.de